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Larissa Bucher

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Neben dem Tod der Queen von England und dem aktuellen Kriegsgeschehen zwischen der Ukraine und Russland ein Thema für welches nicht das Land gewechselt werden muss. Aktuell wird in der Schweiz das Thema „kulturelle Aneignung“ hitzig diskutiert. Der folgende Artikel versucht Licht in die aktuelle Diskussion zu bringen und wagt einen Blick in die Vergangenheit.

Wie alles begann

Im Vordergrund steht die Berner Mundart-Band „Lauwarm“ ihr Konzert wurde am 18. Juli in der Brasserie Lorraine abgebrochen. Grund dafür ist, dass sich Gäste unwohl fühlten, da Bandmitglieder (mit weisser Hautfarbe) Rastas tragen. Die Band hat sich dazu geäussert, dass sie den Lebensstil selbst ausleben und nicht eine Kultur nachahmen (Musikstil der Band ist Raggae, Indi-World und Pop). Die entstandenen Diskussionen zu dem dazugehörigen Facebook zeigen auf, dass das Unwohlsein mit den Gästen nicht verstanden wird.

Meine Familie in Afrika würde sich fragen: Habt ihr überhaupt Probleme in eurem Leben? –Facebookuserin

Jetzt mal ehrlich. Wenn Du Dich „unwohl“ fühlst, weil weisse Menschen Reggae-Musik machen, könnte es dann sein, dass DU das Problem bist …? – Tom Berger, FDP

20 Minuten hat bei den Passanten nachgefragt

Doch was erhitzt die Gemüter? Aufgrund von falscher kultureller Aneignung wird gar von Kulturklau gesprochen. Wie das hier verlinkte Video zeigt, gehen die Meinungen auseinander.

Positiv:

  • Finden nicht, dass es eine negative kulturelle Aneignung ist
  • Sehen, das die Akzepttanz gegen einem selbst steigt, wenn Stars die Frisuren tragen

Negativ:

  • Fühlen sich in ihrer Kultur beraubt, da der wahre Hintergrund von vielen nicht verstanden wird

Ein Blick in die Vergangenheit

Im Video werden Braids bei jungen Frauen als kulturelle Aneignung aufgrund des aktuellen Trends erwähnt. Wird die Geschichte zurückverfolgt, können bei Braids den Ursprung in Afrika gefunden werden. Die Dreadlocks hingegen werden etwa 3500 vor Christus im alten Ägypten gefunden. Auch die Wikinger (800 n. Chr. bis 1050 n.) haben ihre Frisuren geflochten und Dreadlocks getragen.

Unabhängig von ihrer Herkunft wurden Locks von fast jeder Kultur zu irgendeinem Zeitpunkt getragen. Römische Berichte besagen, dass die Kelten ihr Haar „wie Schlangen“ trugen.

Das Mittelalter ist ein weiteres Zeitalter, welches mit den Unterschiedlichsten Flechtfrisuren, bei Frauen, einen Fussabtritt in der Geschichte hinterlassen hat. Es ist ein Fakt, dass die Frisuren bei den People of Colour eine kulturelle Verbindung die nachzuweisen ist. Doch es ist auch ein Fakt, dass Menschen mit weisser Hautfarbe ebenfalls ihre Haar schon seit jeher geflochten oder in Dreadlocks getragen haben. Hier von einer kulturellen Aneignung zu sprechen ist also schwierig, da es nicht neuwertig ist oder nachgehabt wurde.

Was macht die Politik

Die JSVP will mit der Petition „Woke-Wahnsinn“ die aktuelle Entwicklung stoppen. Hierbei geht es darum die Winnetou-Filme wieder auszustrahlen über SRF, welche aufgrund der falschen Darstellung der Kultur in den Filmen nicht mehr lizenziert wurde.

Was ist eure Meinung zur kulturellen Aneignung?

Netflix hat es bereits einige Male bewiesen, dass ihre Serien das breite Publikum ansprechen und einen regelrechten Hype auslösen können. Die heutige vorgestellte Serie entspricht der eher düsteren Umsetzungsrichtung, jedoch war diesmal die Vorlage keine Kinderserie, sondern ein richtiger Horror Comic! Es werden keine Spoiler in diesem Artikel vorkommen und ist somit für Locke & Key Fans und Neulinge geeignet.

Für einige sind Bibliotheken der perfekte Lernort, eine Oase verschiedensten Büchern, DVDs, Zeitschriften, Weiterbildungskursen und vielen weiteren Angeboten und Medien. Der Ort kann genauso ein Treffpunkt für Familien, Lerngruppen, sowie auch für einsame Menschen, Obdachlosen, Asylanten ohne Konsumzwang sein. Andere hingegen meiden den Ort; Bücher und Medien entsprechen nicht ihren Interessen und die Bibliothek verbinden sie mit lästigem Lernen. Leider müssen sich Bibliotheken im 21. Jahrhundert immer wieder bewähren und argumentieren, weshalb sie ein Recht auf Bestehen haben. Die Benutzer fordern immer weiter ausgebaute und bessere Dienstleitungen, die Finanzmöglichkeiten hingegen werden immer kleiner. Um den Ansprüchen entgegenzuwirken haben sich die Bibliotheken immer wieder neue Eigenschaften angelegt und diese in den Vordergrund gestellt.

Es benötigt einige Zeit Guezli selber zu backen. Doch der Aufwand lohnt sich, denn Selbstgemachtes schmeckt oftmals am Besten. Zudem kann man selbst bestimmen, welche Sorten man möchte, egal wie weihnachtlich die Rezepte sind. In diesem Artikel habe ich dir einige Rezepte zur Inpiration notiert.