Author

Redaktion

Browsing
Studieren an der Uni? Oder doch besser an der FH? Viele Studieninteressierte sehen sich mit diesen Fragen konfrontiert. Wichtig ist: Bei der Wahl müssen Besonderheiten des Studiums oder der Weiterbildung beachtet werden.

Von Stephanie Kirchmayr, eduwo.ch


Der Einstieg ins Studium beginnt mit vielen Fragen. Eine der zentralsten Entscheidungen, mit welcher sich Studierende konfrontiert sehen, liegt nicht nur bei der Auswahl der Fachrichtung, sondern auch bei der Wahl der passenden Hochschule. Ob Universität oder Fachhochschule – beide Bildungswege ermöglichen den Weg in ein erfolgreiches Berufsleben, sind jedoch in ihrer Struktur s32ehr verschieden.

An der Fachhochschule wirst du sowohl mit einer Berufsmatura wie auch einer gymnasialen Matura direkt zugelassen, bei einigen Institutionen aber wird zusätzlich ein Jahr an Berufserfahrung vorausgesetzt. Welcher Beruf dabei ausgeübt wurde, ist meist nicht von Bedeutung, im Zentrum steht das Sammeln erster Einblicke in die Arbeitswelt. Speziell Fachhochschulen ist auch, dass bei der an vielen Zulassung zum Bachelor Aufnahmeprüfungen abgelegt werden müssen.

Auch die Ausgestaltung des eigentlichen Studiums ist an Uni und Fachhochschule unterschiedlich. Auf den ersten Blick finden sich zwar viele Gemeinsamkeiten – beide Hochschultypen verfahren nach dem Bologna-System, die Studierenden besuchen ähnliche

Veranstaltungen wie Vorlesungen, Kolloquien, Kurse oder Seminare und sowohl an der Uni wie auch der Fachhochschule müssen die Studierenden Prüfungen absolvieren, Seminararbeiten schreiben und Vorträge halten. Die Art des Unterrichts und die Struktur sind jedoch sehr unterschiedlich.

Klare Vorgaben oder Selbstdisziplin

An der Fachhochschule findet der Unterricht meist in festen Klassenverbänden statt, der Stundenplan ist zu Beginn des Semesters vordefiniert und es werden vermehrt Anwesenheitskontrollen durchgeführt. Grundsätzlich ist das Studium an der Fachhochschule alles in allem schulischer ausgestaltet, die Studierenden folgen einem vorgegebenen Curriculum und Abweichungen sind nur in Ausnahmefällen möglich. An der Universität hingegen können die Studierenden den Stundenplan oft selbst zusammenstellen. Vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften ist der Spielraum dabei gross. Neben einem geringen Grundgerüst an Pflichtmodulen sind die Studierenden in ihrer Studienplanung sehr frei und können ihren Stundenplan jedes Semester neu zusammenstellen und selbst wählen, wie viele Kreditpunkte sie in welchem Semester absolvieren möchten. Die Studierenden an der Uni sind meist freier, was jedoch auch eine grosse Selbstdisziplin verlangt.

Um das Lernen kommst du sowohl an der Uni wie auch der Fachhochschule nicht vorbei. Wenn du den passenden Hochschultyp für dich gefunden hast, fällt das Büffeln jedoch einfacher. Quelle: pexels

Theorie vs. Praxis

Während an der Uni vor allem der Theoriebezug im Zentrum steht, ist das Studium an der Fachhochschule sehr praxisbezogen, der Inhalt ist stark anwendungsorientiert und führt direkt in ein spezifisches Berufsfeld – in vielen Fällen ist bereits der Bachelor berufsqualifizierend. Die Forschung an der Fachhochschule befasst sich mit konkreten, praxisbezogenen Problemstellungen und richtet sich stark an dem aus, was im spezifischen Berufsfeld gefragt ist. An der Uni hingegen liegt der Fokus auf der vertieften Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen, eine spätere, fachspezifische Anwendung der gelernten Methoden findet zwar auch statt, jedoch ist diese meist nicht auf einen bestimmten Beruf zugeschnitten.

Den Unterschied zwischen Theorie- und Praxisbezug siehst du auch bei der Wahl der Dozierenden. An der Universität unterrichten meist Professoren und Doktoranden, während an den Fachhochschulen viele der Lehrenden direkt aus dem Berufsfeld kommen und nicht zwingend eine akademische Laufbahn absolviert haben müssen.

Aufgrund des Praxisbezugs wird im Studium an der Fachhochschule oft auch ein Praktikumsjahr oder -semester integriert, damit das gelernte Praxiswissen schon während dem Studium direkt in der Arbeitswelt angewendet werden kann. Selbstverständlich können auch während einem universitären Studium Praktika absolviert werden, jedoch sind diese dann meist nicht in das Studium integriert und generieren auch keine Kreditpunkte – ein Praktikum ist da weniger Teil eines Studiums, sondern bedeutet einen Unterbruch dessen.

Informier dich weiter!

Die Frage nach Theorie oder Praxis ist die wichtigste Frage, die du dir bei der Wahl des passenden Hochschultyps stellen solltest. Wenn du jemand bist, der sich gerne in Theorien vertieft, etwas erforschen möchte oder sich noch nicht auf einen spezifischen Beruf festlegen will, dann passt ein universitäres Studium wahrscheinlich besser zu dir. Bist du jedoch weniger der Theoretiker und eher pragmatisch oder sogar unternehmerisch veranlagt, wird dir das Studium an der Fachhochschule tendenziell besser gefallen.

Auch solltest du dich fragen, wie lange du vor hast zu studieren. An der Uni folgt nach dem Bachelor in vielen Fällen nahtlos ein Masterabschluss. Die Universitäten bieten viele spezialisierte Masterstudiengänge an, in denen die Studierenden ihr Fachwissen noch mehr vertiefen können, ein Studium an der Uni dauert deshalb meist zehn Semester. An der Fachhochschule hingegen ist der Bachelor der Regelabschluss und die Studierenden schliessen meist schon nach sechs Semestern ab, bevor sie direkt anfangen zu arbeiten.

Die Berufschancen sind bei beiden Hochschultypen gut, wichtig ist, dass du dich für die Hochschule entscheidest, die zu dir passt. Das macht dir das Studium schlussendlich einfacher und hilft dir bei deinem weiteren Karriereweg. Und egal ob du lieber theoretisch oder praxisorientiert denkst: Zentral ist, dass du dich über die verschiedenen Möglichkeiten aktiv informierst. Zum Beispiel an der nächsten Karriereschritt in Bern. Hier kannst du spannende Workshops besuchen, dir nützliche Tipps holen und Experten mit Fragen löchern.

Egal ob theoretisch oder praxisorientiert: Entwickle dich weiter und informiere dich an der nächsten Karriereschritt vor Ort zum vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebot in der Schweiz!


Dieser Beitrag ist als Erstpublikation im Bildungsmagazin von eduwo.ch erschienen.

Marrakesch schläft noch, die Sonne steht bereits am Himmel. Auf dem Weg zum Djemaa el Fna, wo die Fahrt beginnen wird, sind noch alle Geschäfte geschlossen.


Ein Beitrag von Gastautor Stephan Wüest


In den sonst so lebendigen Gassen ist es noch ganz ruhig. Schon fast undenkbar, dass in rund zwei Stunden tausende Menschen durch die Altstadt strömen werden. Auch auf dem Djemaa el Fna herrscht noch gähnende Leere. Am Rande des Platzes wartet ein freundlicher junger Mann neben einem Geländewagen und schon bald fahren wir in der Morgensonne aus der Stadt heraus in Richtung Atlasgebirge.

Kaum haben wir die Stadt verlassen, weitet sich die Landschaft und das Atlasgebirge (man sieht die verschneiten Berggipfel auch von der 30°C heissen Stadt aus) erstreckt sich vor uns. Bäume, Schluchten und Flussbette erstrecken sich neben den Strassen in Richtung Atlasgebirge. Eine wilde Mischung der Farben Grün, Braun und Rot prägt das noch sehr urtümliche Landschaftsbild. Hier finden sich Berbersiedlungen im gleichen Braunton, wie die umliegende Hügellandschaft. Die Bäche in den Gebirgstälern führen viel Wasser, es ist Ende Februar und bald führen sie noch mehr Wasser und werden die Täler begrünen – der Schneeschmelze auf dem hohen Atlas (höchster Punkt – 4167 m.ü.M.) sei Dank. Besonders im Frühling, wenn die Jasmin- und Orangenbäume blühen, soll es hier wunderschön sein. Auf dem Weg nach Asni, dem Reiseziel, machen wir bei einer Arganölplantage Halt. Dort wird jeder einzelne Arbeitsschritt – vom Anbau über die Ernte, bis zur Fertigstellung des Öls – gezeigt. Faszinierend ist, dass die Herstellung des Öls durch reine Handarbeit bewerkstelligt wird. Nach einem Pfefferminztee und einigen Datteln geht die Fahrt weiter.

Vor uns liegt eine lange Gerade, die Baumkronen links und rechts am Strassenrand treffen sich in der Strassenmitte und spenden dem Fahrer eines holprigen dreirädrigen Motorrads Schatten. Die Szene scheint aus einer lang vergangenen Zeit zu stammen.

Bildquelle: Stephan Wüest
Irgendwo zwischen Marrakesch und Asni

Am nächsten Morgen nach einer wohlverdienten Auszeit

Der Pfefferminztee, den der ganz in weiss gekleidete Kellner diskret heranreicht, riecht köstlich. Traditionell marokkanisch angerichtet – viel Pfefferminz, viel Zucker, bitter, aber mehr süss als bitter. Das morgendliche Sonnenlicht lässt das Atlasgebirge in einer unglaublichen Farbenpracht scheinen – Erdtöne und viel Grün im Kontrast zum blauen Himmel. Zu hören sind höchstens zwitschernde Vögel und das Gebet des Muezzins, das durch das Gebirge hallt. Eine wahrhaft pittoreske Szenerie.

Am späten Nachmittag.

Vor der Sicherheitsschleuse der burgartigen Herberge erwartet mich ein junger einheimischer Fahrer mitsamt Geländewagen und die rund einstündige Fahrt zum Flughafen nimmt ihren Lauf. Der Mann erzählt in fliessendem Französisch, wahlweise in Englisch, allerlei spannende Geschichten aus seinem Leben. Er ist Ehemann und Vater von zwei Kindern. Seine Kinder besuchen die Grundschule und leben mit der Mutter in einem Dorf im Atlasgebirge – nicht im touristischen Zentrum. Der Mann begleitet häufig mehrtägige Privattouren, die durch fast das ganze Land führen – Von Städten über die Wüste bis hin zu Skigebieten. Wenn er keine mehrtätigen Touren begleitet, lebt er in einem Aussenquartier von Marrakesch in einer WG mit vier Männern. Dass er seine Familie für drei Wochen nicht sieht, ist keine Seltenheit. Wie es seiner Familie gehe und ob die Familie von den Touristentouren gut leben könne, nimmt mich wunder. Seine Offenheit freut und irritiert mich gleichzeitig. Irritiert, weil die vierköpfige Familie von einem Einkommen lebt, das tiefer ist als ein Schweizer Lehrlingslohn im letzten Lehrjahr. Die Lebenshaltungskosten in Marokko sind deutlich niedriger als in der Schweiz, trotzdem regt mich diese Aussage zum Nachdenken an.

Während der Fahrt erzählt er weitere Geschichten über die Schulbildung im Land, wie die Arbeitsbedingungen im Tourismus sind, welches seine Lieblingsorte im Land sind und noch vieles mehr. Dabei hat der Mann nicht einmal über alltägliche Kleinigkeiten oder seine Lebensumstände gemeckert. Diese Anekdoten versuche ich mir immer wieder vor Augen zu führen. Denn gerade in der wohlstandsverwöhnten Schweiz, wo alles wie am Schnürchen läuft, fällt es einem viel leichter, sich darüber zu empören, dass sich der Bus um zwei Minuten verspätet, anstatt für die vielen Male dankbar zu sein, in denen er pünktlich, geschweige denn, überhaupt gekommen ist.

Bei der herzlichen Verabschiedung am Flughafen versichert er mir, dass er meinem Wunsch nachkommt und mit dem Trinkgeld Bücher für seine Kinder kauft.

Schon bald rollt das Flugzeug über die Startbahn und macht sich von einem sehr kontrastreichen und spannenden Land auf den Rückweg in die Schweiz.

Von Stephan Wüest

Nach etwas mehr als drei Stunden Flugzeit setzt das Flugzeug am frühen Morgen auf der Landebahn vom Marrakech Menara International Airport auf. Der futuristische Neubau zeugt davon, dass der Tourismus in Marrakesch boomt und kräftig in die Infrastruktur investiert wird. Die Stadt möchte nicht konservativ sein, das war sie auch nie, sie ist liberal, tolerant und sehr weltoffen. Obwohl Marrakesch nicht Marokkos Hauptstadt ist, spielt sich das Leben in dieser quirligen und sagenumwobenen Stadt ab. Das Atlasgebirge hingegen beeindruckt mit atemberaubenden Landschaften und unglaublicher Ruhe. Diese zweiteilige Reisereportage beginnt in Marrakesch, geht durchs Atlasgebirge und endet wieder in Marrakesch und schildert einige Eindrücke der kontrastreichen Kultur Marokkos.


Ein Beitrag von Gastautor Stephan Wüest


Nachdem ich mir den Weg aus dem Flughafengebäude gebahnt habe, beginnt die Taxifahrt zur Stadtmauer der Altstadt. Mitten im marokkanischen Verkehr, versucht der Taxifahrer sein Lenkrad vom darin verhedderten Telefonkabel zu befreien. Erstaunlich gelassen denke ich mir «das kommt schon gut». Schliesslich gelingt es ihm auch und nach ein paar Minuten endet die Fahrt unversehrt am Stadttor Bab Laksour. Der Weg zur Unterkunft führt mich durch die engen und deshalb autofreien Gassen des Altstadtlabyrinths. Hier wuseln nur Esel, Motorräder und Menschen umher. In dieser Stadt sollte man gar nicht erst versuchen die Kontrolle über das Geschehen zu bewahren. Am besten geht man einfach mit dem Flow mit und geniesst es. Nach ein paar Gehminuten komme ich beim Riad an und eine kleine Frau öffnet mir sehr freundlich die Tür. Riads sind Gästehäuser mit einem Innenhof, die selten Fenster zur Strassenseite haben. Die Bauform hat die Vorteile, dass sie das Gebäude im Sommer von der sengenden Hitze schützt und im Winter die Wärme nicht verloren geht. Von aussen ahnt man nie, was für eine Pracht einen im Inneren der Gebäude erwartet. Die Türe schliesst sich hinter mir, das lärmige Gewusel und der Benzingeruch der Motorräder bleibt auf der Strasse. Der Geruch von Orangenblüten und dem landestypischen Pfefferminztee, der mir gerade in hohem Bogen eingeschenkt wird, ist angenehm präsent im Raum. Ausser dem Vogelgezwitscher und dem Wasser im Schwimmbad hört man nichts. Der Innenhof ist prächtig bepflanzt, riesige Liegen säumen das Schwimmbad und das Wasser schillert im Sonnenlicht. In den nächsten Tagen erkundige ich einige der Sehenswürdigkeiten in und um Marrakesch.

Bildquelle: Stephan Wüest
Innenhof eines Riads

 

1.     Jardin Secret, Medina

Dieser rund 400 Jahre alte ehemalige Palast ist seit rund elf Jahren wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Gartenanlage ist wunderschön bepflanzt, die Schildkröten und grünen Bodenplatten runden das Gesamtbild ab. Dass der Garten mit Schmelzwasser aus dem rund 30-40km entfernten Atlasgebirge bewässert wird, zeugt von dem hohen Wissensstand vor einigen hundert Jahren.

 

2.       Jardin Majorelle und Musée de Yves Saint Laurent

Am besten besucht man den Jardin Majorelle am Morgen, direkt nachdem er geöffnet wurde. So kommt man praktisch alleine in den Genuss der über 100 Kakteen, die Yves Saint Laurent und sein Partner Pierre Berger aus der ganzen Welt importiert haben. Zentrum des Gartens bildet ein in Majorelleblau gestrichenes Wohnhaus. Dieses geht auf den französischen Maler und ursprünglichen Besitzer Jacques Majorelle zurück.

Direkt neben dem botanischen Garten befindet sich das erst 2017 eröffnete Musée de Yves Saint Laurent. Die Arbeit des Architekturbüros Studio KO ist herausragend. Das Museum, mit versetzter Backsteinfassade, empfängt die Besucher in einem kreisrunden Innenhof, in dessen Zentrum das Markenlogo YSL prangt. Im Museum sind zahlreiche Kleidungsstücke aus der Schaffenszeit von Yves Saint Laurent ausgestellt. Ein Besuch lohnt sich schon nur wegen der Architektur.

Bildquelle: Stephan Wüest
Innenhof des Musée de Yves Saint Laurent

Der botanische Garten und das Museum liegen in der Neustadt von Marrakesch – Gueliz genannt. Dieses Quartier ist ein Abbild der modernen Gesellschaft: Der Baustil der Wohn- und Geschäftshäuser ist stark standardisiert. Die Haustüren und Strassen sehen alle gleich aus. Restaurantketten und Nachtclubs für neu Zugezogene prägen das Quartierbild. Im Vergleich zur Altstadt fehlt es an Mannigfaltigkeit. Nichtsdestotrotz befindet sich das traditionsreiche Restaurant La Trattoria seit 1974 in diesem Quartier. Bereits Yves Saint Laurent sass unter den zahlreichen Kronleuchtern, welche den Innenhof und das opulente Wasserbecken abends schummrig beleuchten. Heute erinnern riesige von Yves Saint Laurent auf Stoff angefertigte Skizzen an die Vergangenheit.

 

3.     Medina, Djemaa el Fna und Medersa Ben Yousseff

Zentrum der Medina ist der wohl lauteste Platz in Marrakesch, der Djemaa el Fna. Dies ist der Hauptplatz der Stadt, wo Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler und Marktstände (heute Garküchen) schon seit hunderten von Jahren zur Tradition gehören. Die Marktschreier und Händler auf dem Platz sind durchaus aufdringlicher und lauter, als in den engen Gassen der Medina. Neben angeketteten Affen, in Käfigen gesperrten Reptilien und Schlangen wird allerlei billiger Ramsch verkauft. Aufgepasst: Wer hier beim Fotografieren eines Stands erwischt wird, wird von den Marktschreiern zum Bezahlen aufgefordert. Nachts, wenn der Rauch der Garküchen über dem Platz aufsteigt, ist dieser voller Leben und Geschichten. Der Djemaa el Fna ein Erlebnis, dass man miterlebt haben sollte – Jedoch gibt es sehenswertere Orte in Marrakesch. Zum Beispiel die Koranschule Medersa Ben Yousseff, welche ein architektonisches Highlight ist – wunderschöne, handgeschnitzte Holzverkleidungen verzieren das Gebäude auf der Innenseite.

 

4.     El-Badi Palast und Bahiapalast

Auch an Palästen mangelt es in Marrakesch nicht. Wer den El-Badi Palast besucht, findet sich dort vor zwei riesigen Wasserbecken und in der Tiefe angelegten Grünflächen wieder. Der nahegelegene Bahiapalast besticht durch Mosaike und ebenfalls schöne Gartenanlagen.

Wem der Rummel der Stadt über den Kopf wächst, kann im rund 15 Autominuten vom Stadtzentrum entfernten Beldi Country Club zur Ruhe kommen. Die sehr weitläufige Anlage besticht mit einer üppigen Bepflanzung, drei Schwimmbädern und einer traumhaft schönen Orangerie – Entspannung pur.

Die Zeit in Marrakesch neigt sich dem Ende zu. Am nächsten Tag startet die Fahrt ins Atlasgebirge und damit eine Fahrt in eine Oase der Ruhe…

 

Fortsetzung folgt…

Von Stephan Wüest

Am 6. Dezember findet die zweite Ausagbe der Radio4 Comedy Night in Zusammenarbeit mit FRJZ Jugendanimation Uster statt! Mit dabei: Erwin aus der SchweizFrank RichterKikoCenk Korkmaz und mehr!

Erwin aus der Schweiz:
Mit seinem Debütprogramm «Erwin aus der Schweiz» katapultierte sich Marc Haller an die Spitze der deutschsprachigen Comedy-Szene. Seine herrlich verschrobene Figur «Erwin»bescherte ihm viel Ruhm, Ehre und vor allem –volle Häuser. «Erwin aus der Schweiz» der etwas verklemmte, jedoch stets liebenswürdige Schweizer.

Frank Richter:
Dem Comedy-Senkrechtstarter gelingt eine witzige Gratwanderung zwischen heftig und charmant. Tabuthemen kennt er nicht. Ob seine Kindheit bei den Zeugen Jehovas, Buchtipps von Natascha Kampusch oder Opas Nazi-Vergangenheit, Frank Richter nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit spitzbübischen Grinsen und einer Prise Zynismus zeigt er dem Publikum, was in der Welt der Schönen und Reichen wirklich abgeht.

Kiko:
Er kommt aus der Dominikanischen Republik, hat viel Sonne im Herzen – und noch mehr lockere Sprüche auf den Lippen: Kiko vereint Schlitzohren-Humor mit authentischem Storytelling. Er ist der Gewinner des Swiss Comedy Awards 2018 in der Kategorie „Young Talents“

Cenk Korkmaz:
Tosender Beifall, Standing Ovations und ein abendfüllendes Programm in ausverkauften Theatersälen – davon hat Cenk Korkmaz keinen blassen Schimmer. Mit einer Handvoll Auftritten gilt der Winterthurer als Newcomer unter den Newcomern. Dabei scheint er selbst nicht immer zu wissen, wohin die Reise geht und was als nächstes passiert.

Radio4 Comedy Night 2019

Datum: 6.Dezember 2019
Abendkasse: 19:00 – 20:00
Tickets: 15 CHF (unter 16 Jahre: 10 CHF) Reservierung: ticket@radio4.ch

Türöffnung: 19:30
Show-Beginn: 20:10

Ort: frjz, Freizeit- und Jugendzentrum, Zürichstrasse 30, 8610 Uster

 

 

Text: Radio 4 TNG