Das JKF ist zwar schon vorbei für das Jahr 2023, doch die Leidenschaft von Léonard Wiesendanger geht weiter. In einem Interview erzählt er mir von seinen Erfahrungen am Jugend Kulturfestival Basel und seiner Faszination für die Literatur.
Gegründet im Sommer 2015, zählt tize.ch heute zu den grössten Schüler- und Studentenzeitungen den Schweiz. Hinter dem Projekt stehen über 25 Jugendliche und junge Erwachsene, die sich tagtäglich für diese Plattform engagieren.
Aus dem Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren entstand unser Sonnensystem und mit ihm auch unser Planet. In den 4,44 Milliarden Jahren, in denen die Erde existiert, hat sie sich durch beachtliche Perioden durchgesetzt, die alle zur heutigen Form, Aussehen und Lebensbedingungen beigetragen haben. Dass sich die Erde nun auch wieder anfängt zu wandeln ist uns allen wohl schon lange aufgefallen. In dieser Reihe stelle ich Orte, Landschaften und Lebensräume vor, die immer mehr verschwinden und vielleicht sogar irgendwann verloren sind.
Simon Pahls und Laetitia Lehmann studieren an der Universität Zürich Biologie. Sie haben sich mit anderen Studenten zusammengefunden und nehmen als Gruppe am Wettbewerb für genetisch entwickelte Maschinen teil. Ihr Ziel: Eine Behandlung für Endometriose finden. Eine schmerzhafte Krankheit, unter der viele Frauen leiden. Die beiden berichten hier über den neusten Stand in ihrer Forschung.
Falls du gerade noch uf der Suche nach neuen Entdeckungen bist oder einfach nur wissen möchtest, welche Orte die Redaktionsmitglieder der «Donnstigs»-Redaktion besonders gerne besuchen, dann bist du hier genau richtig. Wir haben eine bunte Mischung aus coolen Spots, historischen Orten und schönen Landschaften für dich zusammengestellt.
Sein Lieblingscafé zu finden ist gar nicht so einfach. In manchen ist es zu laut, in anderen fühlt man sich unwohl, wiederum fehlen in einigen die gemütliche Leseecken – Es gibt viele Gründe, weshalb du dein Lieblingscafé noch nicht gefunden hast. Tize-Redaktor:innen Danielle Merlo, Fabian Schmid und Joel Tobias Weber stellen euch ihre liebsten Cafés in der Region Liestal, Zürich und Winterthur vor. Wer weiss, vielleicht ist ja dein nächstes Lieblingscafé dabei.
Sie bilden «Pearl of Antiquity» und nehmen in diesem Jahr zum zweiten Mal am Band-it teil: Gaspare Falco, Angelique Egli, Radhey Chourey, Mykyta Volkov. Was macht die Band so besonders, wie sieht ihr Alltag aus und weshalb stellen sie sich selbst als crazy, aufgewühlt und sexy vor? Tize hat nachgefragt.
Eine offene Packung Gummibärchen oder eine angefangene Tafel Schokolade hält wohl bei wenigen länger als einen Tag. Die Zuckerindustrie hat uns schon lange gecatcht – die meisten von uns sind zuckersüchtig. Ist er nun noch eine Essware oder schon eine Droge?
Der 13. Januar, für die meisten ein gewöhnlicher Tag. Doch für Fasnächtler und Fasnächtlerinnen ein Feiertag, welcher den Beginn der Fasnacht terminiert. Was bedeutet der Hilari in seinem Ursprung? Welche Hintergründe hat das Fest für Fasnächtler/innen? Tize.ch wirft einen Blick hinter die Kulissen des Feiertags.
Vor allem in der Stadt Solothurn wird der Hilari ausgiebig gefeiert. In der Barockstadt hat die Fasnacht eine langjährige und wichtige Bedeutung. Die historischen, fasnächtlichen Tätigkeiten in Solothurn sind bis ins Mittelalter zurückzuführen. Nach der Website Lebendige Traditionen, gilt der Hilari seit 1853 als Fasnachtsfeiertag. Am gestrigen Tag fand die traditionelle Proklamation in der Altstadt statt. Mit rückblickend närrischen Worten wird hier auf das vergangene Jahr geschaut. Ausserdem wird die Rathausgasse, zur «Eselsgasse» umgetauft. Am Abend fand gestern anschliessend ein Platzkonzert auf dem Amthausplatz Solothurns statt. Dann folgte eine «Hilari-Party» der Weihere Schränzer Riedholz in der Solothurner Reithalle.
Der heilige Hilarius als Patron der Solothurner Fasnacht
Ursprünglich findet sich das Wort «Hilari» im Lateinischen als «fröhlich und «heiter» wieder. Der Heilige Hilarius von Poitiers wurde am 13. Januar im Jahre 367 in Poitiers beigesetzt. Seit 1851 gilt sein Beisetzungstag als Feiertag. Die Narrenzunft Honolulu, die älteste und wichtigste Zunft der Solothurner Fasnacht, hielt ab dem Jahre 1853 ihre Generalversammlungen ab. So konnte sich der Hilari immer mehr in die Tradition der Solothurner Fasnacht etablieren.
Die Gegensätze der Solothurner Fasnacht
In der ganzen Schweiz wird die Fasnacht gefeiert. Bekannt für ihre jährlichen Festigkeiten sind Städte wie Luzern und Basel. Aber auch die Solothurner Fasnacht erhält immer grösseren Zuwachs und zunehmende Popularität. In den meisten Schweizer Orten gilt der 11. November als Beginn der Fasnacht. Doch der Hilari bleibt am 13. Januar in der Stadt Solothurn und überhaupt im gesamten Kanton, der Beginn der sogenannten «5. Jahreszeit». Nach den Festlichkeiten des Hilari, dauert es eine Weile, bis die Solothurner und Solothurnerinnen die Fasnacht ausgiebig feiern können. Als offizieller Beginn der Fasnachtswoche gilt hier der schmutzige Donnerstag, welcher dieses Jahr erst auf den 28. Februar fällt. Nach einer knappen Woche endet die 5. Jahreszeit am Aschermittwoch. Die Zeit zwischen Hilari und dem schmutzigen Donnerstag wird mit Vorbereitungen und Vorfreude überbrückt. So finden zahlreiche Events der einzelnen Guggen satt, die Fasnachtsgruppen nutzen die Zeit, um ihre Kostüme zu gestalten und die Wagenbauzünfte bauen ihre grossen, prächtigen Wagen.
Eine kontroverse Jahreszeit
Selten wird über traditionelle Anlässe so spekuliert, wie über die Fasnacht. Während für viele die 5. Jahreszeit als kultureller Anlass gilt, so wird der Event von Kritikern als «Saufgelage» betitelt. Bereits im Mittelalter galt die Fasnacht als «Freipass», alles tun zu dürfen, worauf man in der Fastenzeit verzichten musste. Vor allem galt damals der Konsum von Fleisch als Luxusgut, welches man fast nur an der Fasnacht geniessen konnte. Natürlich wurde darunter auch der Konsum von Alkohol und der Geschlechtsverkehr gezählt.
Auch wenn noch in der heutigen Zeit viel an der Fasnacht getrunken wird, hat sich der Sinn der 5. Jahreszeit geändert. Gerade in Solothurn werden unter Fasnachtsgruppen die beiden Umzüge am Fasnachtssonntag und Fasnachtsdienstag als friedlichen Wettbewerb angesehen. Es geht darum, schöne, bunte Kostüme unter kreativen Mottos zu gestalten. Die Wagenbauzünfte bauen jedes Jahr grosse, schöne Wagen, welche von Jahr zu Jahr immer detaillierter und prunkvoller werden. Gerade Guggenmusiken und Tamburen haben in Solothurn an der Fasnacht ein striktes Programm. Jeden Tag in der Fasnachtswoche ziehen sie durch die Gassen und präsentieren ihre neu einstudierten Lieder, welche sie meist innerhalb eines Jahres fleissig geprobt haben. Klar gilt die Fasnacht als Zeit, in der sich die Menschen ein wenig gehen lassen können. Dennoch steckt heute ein kultureller Sinn dahinter, dem sich Mitglieder und Besucher erfreuen können.
Bist du begeisterte(r) Fasnächtler(in) ? Schreibs uns in die Kommentare!
Am 3. Dezember 2022 fand die Preisverleihung des YoungCaritasAwards statt. Lena Heimhalt wurde dafür mit ihrem Podcast «Aus dem Iran in die Schweiz in knappen drei Stunden» nominiert. Ich habe sie dazu interviewt und hinter die Kulissen geschaut.