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Alexandra Birrer

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Bald schlägt die Stunde der Wahrheit für die beiden CH Rapper LUUK und Knackeboul. Am Ende dieser Woche werden nämlich die neuen Platzierungen der Schweizer Single Charts bekanntgegeben und die Nummer 1 ist es, wo die beiden Rapper hinwollen. Ob ihnen das mit ihrem ganz speziellen Projekt gelingt, werden wir bald sehen. Wie es dazu kam und was hinter dem Projekt steht, kannst du allerdings schon heute in diesem Beitrag erfahren. 

Wie alles begann

Sowohl LUUK, als auch Knackeboul, machen schon seit langer Zeit Musik doch wenn du wissen willst, wie alles begann, dann reicht es, zurück ans Ende des Jahres 2018 zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt starteten die beiden Rapper nämlich ihren «POTTCAST», laut ihnen «der erste Schweizer Podcast mit tiefem Niveau» ist. Ihr Konzept ist simpel und begeistert entsprechend: Jeden zweiten Sonntag veröffentlichen sie eine Folge, in der sie ein Zürcher Restaurant besprechen, das sie kürzlich besucht haben, rauchen einen Joint und reden über aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik oder Musikszene, während sie einander mit Flachwitzen und Wortspielen zum Lachen bringen. Mittlerweile, eineinhalb Jahre später, zählt der POTTCAST 45 Folgen und ging bereits auf eine Live Tour, die jedoch wegen des Corona-Lockdowns nicht ganz beendet werden konnte. Doch auch die Pandemie konnte das POTTCAST-Duo Knackeboul und LUUK nicht daran hindern, die Community für eine Weile sogar wöchentlich mit Twitch POTTCAST Streams zu unterhalten, inklusive Take Away Essen und zwei Meter Abstand.

«Sandro Protz»

Jetzt gibt es aber nebst den noch kommenden, verschobenen Tourdaten noch ein neues Projekt. Die beiden Rapper wollen ihren Track «Sandro Protz» auf die Nummer 1 der Single Charts bringen und damit ein Zeichen setzen. Dass der Song dabei ausgerechnet den Namen des SRF Arena Moderators trägt, sei jedoch unbeabsichtigt. Der Titel sei schon länger festgestanden und lediglich eine Anlehnung an eine Zeile im Song und keine Anspielung auf die Debatte um die erste Black Lives Matter Arena-Sendung. Der Song entstand nämlich eines Abends spontan nach einer Podcast Aufnahme und wurde vom Duo bereits vor einem Monat angekündigt. Bereits dann gaben Knackeboul und LUUK bekannt, dass sie nicht vor haben, mit dem Song Geld zu verdienen, sondern ihre Einnahmen zu spenden. Das Geld wird an verschiedene Organisationen gehen, welche flüchtende Menschen unterstützen. 

Ein Community Projekt

Wer in der Schweizer Musikbranche Vollzeit selbstständig leben möchte, wird definitiv nicht reich, denn dafür ist der Markt zu klein. Gerade mit Streamingdiensten, die mittlerweile von sehr vielen Menschen genutzt werden, werden die Einnahmen nicht gerade grösser. Dazu kommt, dass Schweizer Rap noch immer nicht so sehr bei allen angekommen ist, als dass er so oft in den Radios läuft wie der eher geläufige amerikanische Pop. Dass also für einmal Knackeboul und LUUK auf der eins sind, wäre eher ungewöhnlich aber auf jeden Fall ein Zeichen, dass eine gute Community auch ein solches Ziel erreichen kann. Und gerade weil dieses Chartstürmer Projekt sehr stark von der Community abhängt, die den POTTCAST hört und die beiden Rapper unterstützt, wurde auch eben diese Community dazu aufgerufen, ein Cover für den Song zu designen. Acht Designs kamen schlussendlich in die engere Auswahl und per Instagram Story Abstimmung wurde dann das Gewinner-Cover von den Followern bestimmt.

Erfolgreicher Vorverkauf und gespanntes Warten

Mittlerweile ist der Song verfüg- und hörbar, nachdem er bereits zuvor vorbestellt werden konnte. Seit dem Release-Tag letzten Freitag sieht es nicht schlecht aus was die Charts angeht, doch ob es wirklich reicht, werden wir noch erfahren. Auf jeden Fall ist jetzt schon klar, dass die POTTCAST Community sehr aktiv ist und gute Unterstützung bietet. Das hatte sie zwar bereits schon in vergangenen Zeiten bewiesen, da sehr viele der Live Auftritte des POTTCASTS ausverkauft waren. Knackeboul und LUUK erreichen die Menschen, soviel steht fest. Und ob sie auch ihr Ziel erreichen, werden wir bald sehen.

Wir alle kennen sie, die Einleitung: Eine Studie hat gezeigt, dass… Sie klingt wissenschaftlich und als ob wir dem folgenden Inhalt Glauben schenken sollten. Schliesslich wurde eine Untersuchung durchgeführt und anschliessend auch veröffentlicht. Doch ist das wirklich so einfach? Studien gibt es viele. Manche haben die Beschreibung «wissenschaftlich» verdient, andere nicht. In diesem Beitrag erfährst du ein wenig mehr über Studien und worauf du dich kritisch achten solltest, wenn du das nächste Mal von einer liest.

Wenn wir einen Menschen ins Parlament wählen, dann tun wir das, weil wir darauf vertrauen, dass er oder sie in der kommenden Amtszeit unsere Interessen vertreten wird. Das kann beispielweise anhand der Parteienzugehörigkeit abgeschätzt werden, doch ist das immer ausreichend? In politischen Parteien sind nicht alle gleicher Meinung, deswegen ist es wichtig, sich die zu Wählenden noch etwas genauer anzuschauen. Ein nützliches Hilfsmittel für diese Recherche ist die Non-Profit Organisation Lobbywatch, die kürzlich ihre neusten Daten publizierte.

Bestimmt haben wir es als Kind alle genug oft gehört, als wir zum Z’Vieri lieber Schokolade als einen blöden Apfel gewollt haben: „Der Apfel muss sein, du musst mindestens fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag essen.“
Eine tendenziell eher unbeliebte Aussage. Doch mittlerweile habe ich bemerkt, dass diese Regel erstens eingehalten werden kann und zweitens sogar Spass machen könnte.

Der Artikel 22 der Schweizerischen Bundesverfassung lautet wie folgt: 

(1) Die Versammlungsfreiheit ist gewährleistet.

(2) Jede Person hat das Recht, Versammlungen zu organisieren, an Versammlungen teilzunehmen oder Versammlungen fernzubleiben

Schweizerische Bundesverfassung

Diese Rechte, nebst zahlreicher anderer, sind momentan auf Grund der Notverordnung jedoch nicht mehr gültig. Das macht im ersten Moment Sinn, denn wenn wir uns vor allem über Tröpfcheninfektion am Coronavirus anstecken können, sind Menschenmassen gerade nicht das, was uns vor hohen Ansteckungszahlen schützt. Trotzdem bleibt jedoch unser Recht auf freie Meinungsäusserung. Wie aber soll dies umgesetzt werden, wenn weder Demonstrationen noch öffentliche Kundgebungen möglich sind?

Ein Restaurant zu besuchen ist in der momentanen Notlage keine Option. Jeden Tag einen Take-Away Service zu testen, fördert zwar deine lokalen Unternehmen, greift jedoch mit der Zeit auch dein Portemonnaie an. Selbst kochen ist angesagt! Gerade wenn du dich momentan nur noch zu Hause aufhältst und Homeoffice betreibst, sei es wegen der Schule, dem Job oder der Universität, braucht es gut abgegrenzte Pausen. Wie könntest du dir eine solche besser einrichten, als wenn du dir mal wirklich ausgiebig Zeit nimmst, um zu kochen oder zu backen und dabei vielleicht noch etwas neues zu lernen? Im Folgenden werde ich dir zwei Instagrammers vorstellen, die dich bei diesem Projekt unterstützen werden. 

Der Proberaum ist bis auf weiteres leer, geplante Projekte müssen verschoben oder online realisiert werden und ein Interview konnte in Zeiten wie diesen nur per Telefon stattfinden. So geht es momentan vielen Bands und auch der Zofinger Band Unfound blieb dieses Schicksal nicht erspart. Deswegen blasen sie jedoch kein Trübsal, sondern wissen sich anders zu helfen. Diese Woche veröffentlichten sie ihre erste Single Mr. Nuclear zusammen mit einem Video auf ihrer Webseite.

«Hat das nicht weh getan?» ist die klassische Frage, die ich momentan sehr häufig gestellt bekomme. Der Grund dafür: Wer mich etwas genauer anschaut, erkennt die zwei kleinen Kügelchen, die verbunden durch einen feinen Ring aus meinen beiden Nasenlöchern hängen. Oder anders formuliert: Sie sehen mein neues Septum Piercing, zu dem ich dir im Folgenden einiges erzählen werde.