«The Legend of Zelda» ist mittlerweile so bekannt, dass die Game Reihe fast allen unserer Generation etwas sagt. Entweder haben wir das Triforce, Link und Prinzessin Zelda bereits in unserer Kindheit kennengelernt oder sind später in der Jugend mit ihnen in Kontakt gekommen. Gerade seit es die Nintendo Switch gibt, auf welcher das bisher neuste Spiel «Breath of the wild» erschienen ist, herrscht erneut Begeisterung für die Zelda Reihe. Die Fortsetzung von Breath of the Wild ist bereits angekündigt, doch bevor es soweit ist, haben die Macher noch ein weiteres Spiel namens «Hyrule Warriors – Zeit der Verheerung» herausgebracht, welches das Warten verkürzt. Und genau dieses Game habe ich getestet und werde es dir nun vorstellen. 

Story und Spielablauf

Die Geschichte von Hyrule Warrios spielt 100 Jahre vor Breath of the Wild und ist dementsprechend die Vorgeschichte von dem, was wir aus BotW bereits kennen. Wer bei Hyrule Warriors mit einem sanften Einstieg und einem generell ruhigen Spielverlauf rechnet, wird zu Spielbeginn sehr überrascht sein. Zwar ist auch dieses Game ein Abenteuer für sich, allerdings viel actionreicher als gewohnt. Du startest mitten im Geschehen in einer grossen Schlacht, in welcher du im learning-by-doing Stil die wichtigsten Angriffe und die Steuerung kennenlernst. Da allerdings alles sehr hektisch zu und her geht, lief bei mir auch vieles intuitiv ab, um möglichst schnell viele Gegner besiegen zu können. Ausserdem ist es sehr hilfreich, nicht nur die Hauptfigur Link steuern zu können, sondern auch andere Charaktere wie Impa, die Beraterin des Königshauses oder Prinzessin Zelda selbst, welche in einer Schlacht ebenfalls Hand anlegen kann. 

Wie schon gesagt dreht sich in Hyrule Warriors sehr viel um den Kampf und um Schlachten, in welchen Feinde aller Art bezwungen müssen. Zum einen gibt es kleinere Scharen von Gegnern, die praktisch mit einem One-Hit besiegt werden können, zum anderen aber auch mächtigere Gegner, bei denen es durchaus etwas Taktik und manchmal auch die Kombination von mehreren steuerbaren Charakteren benötigt, um schlussendlich den Sieg der Schlacht davontragen zu können. Entsprechend wird Hyrule Warriors, welches als Hack-and-Slay Game bezeichnet wird, durchaus seinem Genre gerecht.

Schwierigkeiten mit der Steuerung

Von der Grafik her hat mich das Game sehr überzeugt. Die Welt ist sehr schön gestaltet und eigentlich hat man während den Kämpfen praktisch gar nicht genug Zeit, sich jedes vorhandene Detail anzuschauen. Was die Steuerung und vor allem die Kameraführung angeht, hatte ich während dem Spielen manchmal etwas Mühe. Zwar erschien mir die Kameraführung sehr frei und individuell anpassbar, jedoch war das während den Schlachten auch oft ein Nachteil, da ich eigentlich rennen, zielen oder kämpfen wollte, die Kamera aber leider gerade in die komplett falsche Richtung zeigte. Entsprechend kam es auch oft vor, dass mein Charakter einiges an Schaden bekommen hat, welcher manchmal auch ausschlaggebend genug war, um die Schlacht zu verlieren und von neuem beginnen zu müssen. Da ich mit der Switch allerdings auch noch nicht die erfahrenste Spielerin bin, kann es auch gut an meiner noch immer anhaltenden Eingewöhnungsphase liegen. Wer also mit der Kamera mal den Dreh raus hat, den sollte nichts mehr stoppen können!

Wem empfehle ich das Game?

Da die Weihnachtszeit vor der Tür steht stellt sich nun natürlich die Frage, wer sich Hyrule Warriors unter den Weihnachtsbaum wünschen sollte. Ich würde es bestimmt allen Zelda Fans empfehlen, die Lust auf Action haben und sich zusammen mit den ikonischen Charakteren den Gegnern stellen wollen. Wenn du ganz neu im Zelda Universum bist und dich ebenfalls von Action angesprochen fühlst, dann wird dir Hyrule Warriors ebenfalls gefallen. Wer jedoch bei Zelda mehr den ruhigeren, abenteuerlichen Charakter schätzt, dem könnte Hyrule Warriors eventuell zu wild und zu stark hau-drauf-mässig aufgebaut sein. Allerdings gibt es nur einen Weg um wirklich herauszufinden, ob das Game etwas für dich wäre, oder nicht.

Geschrieben von:

"Write it. Shoot it. Publish it. Crochet it. Sauté it. Whatever, Make!" - Joss Whedon

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