Die jetzige Situation ist für alle etwas schwierig. Für viele auch sehr langweilig. Gut, dass ein Spiel für die Nintendo Switch Abhilfe schafft.

Zu Hause bleiben lautet die Devise. Am Anfang vielleicht noch praktisch, da man endlich mal die Zeit hatte, lang verdrängten Aufgaben nachzugehen. Nach einem Monat in den eigenen vier Wänden ist es für die meisten aber schon fast zur Qual geworden. Bevor auch dich der Lagerkoller endgültig packt, lege ich dir, sofern du in Besitz einer Nintendo Switch bist, die Anschaffung des Games „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ nahe. Auch wenn das Spiel schon letzten Herbst veröffentlicht wurde, lohnt sich es, einen Blick auf Link’s Abenteuer auf Cocolint zu werfen.

Auf der Suche nach Instrumenten

Die Figur des Link wird vielen noch aus ihrer Kindheit bekannt sein, in der wir begeistert auf dem Gameboy oder dem Nintendo DS die „The Legend of Zelda“- Games gespielt haben. In diesem Spiel ist Link im Alleingang und landet nach einem Schiffsbruch auf einer Insel namens „Cocolint“. Zuerst muss man als Link, der in Anbetracht seiner Situation ziemlich verwirrt zu sein scheint, sein magisches Schwert finden. Danach bewegt man sich als Link frei auf der Insel umher und trifft auf die eigenartigen, aber doch liebenswerten Inselbewohner. Im Mövendorf trifft Link auf Marin, eine Inselbewohnerin, die ihm die Ballade des Windfisch vorsingt. Der Windfisch ist ein mysteriöses Wesen, welches in einem riesigem Ei auf dem höchsten Punkt der Insel schläft. Wecken kann man ihn nur mit Hilfe von acht magischen Instrumenten, die es im Verlauf des Spiels zu finden gilt. Ohne die Hilfe des Windfisches kann Link nicht nach Hause, deshalb macht er sich gleich auf die Suche nach diesen Instrumenten.

Bildquelle: zVg / Nintendo

Mit Liebe fürs Detail

Der Spieler muss Link zu Tempeln, sogenannten Dungeons, führen und ihn bis zum Endboss des jeweiligen Tempels lotsen. Wenn dieser besiegt wird, erhält man eines der magischen Instrumente. Auf dem Weg zu den Dungeons trifft Link aber auf viele Dorfbewohner, mit denen er sprechen kann und von denen er Hilfe erhält. Bei diesem Spiel ist es wichtig, dass man sich jede Interaktion gut merkt. Zum Beispiel kommt man ins Gespräch mit einem Paar, welches sich eine Yoshi-Puppe wünscht. Diese Puppe gibt es in der Spielhalle zu gewinnen. So kann man mit den Dorfbewohner Handel betreiben und erhält nützliche Items, die einem im Spiel sehr viel bringen können.

Bildquelle: zVg / Nintendo

Das Spiel ist gespickt mit liebevollen Details. So sind die Dialoge mit den Figuren äusserst humorvoll, sogar wenn diese Interaktion keinerlei Zweck für den weiteren Verlauf des Spiels erfüllt. Ausserdem gibt es ganz viele verschiedene Häuser auf Cocolint, in denen sich neben den eigenwilligen Bewohnern auch Minispiele, Läden und Tipps befinden. Neben der Hauptgeschichte entstehen dadurch ganz viele spannende Nebengeschichten, die einen in den Bann ziehen. Ausserdem gibt es im Spiel ganz viele Easter Eggs, wie Gastauftritte von Super Mario-Figuren oder die Möglichkeit, etwas aus dem Dorfladen mitgehen zu lassen. Wenn man in den Dungeons genügend „Kammersteine“ sammelt, kann man sich in einem der Häuser ein eigenes Kammerlabyrinth bauen, welches man spielen und teilen kann.

Nicht so leicht wie gedacht

Acht Instrumente finden klingt erst einmal nach einer ziemlich leichten Aufgabe. Doch da das Spiel ein Open World Game ist, muss man auf der gesamten Insel intensiv nach Hinweisen und Aufgaben suchen. Ausserdem reicht es nicht, nur in die Dungeons zu gehen und den Endboss zu besiegen. Damit das richtig gelingt, muss immer ein wenig Vorarbeit geleistet werden, zum Beispiel um wichtige Features und Items zu erhalten, die für den Sieg essentiell sind. Das Spiel ist dementsprechend zeitaufwendig, doch mit so viel Liebe, die in die Figuren und die gesamt Welt gesteckt wurden, trotzdem eine Freude. Überall warten Überraschungen und neue Wesen auf den Spieler. Es braucht eine gewisse Zeit, um all die Geheimnisse der Insel zu erforschen. Mit der Nintendo Switch kann man sich aber genug Zeit einplanen, um „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ durchzuspielen. Einerseits kann man die Konsole zu Hause am Fernseher anschliessen und sie wie die frühere „Wii“ nutzen, andererseits kann man sie wie der altbekannte „Nintendo DS“ als Handheld-Konsole überall mitnehmen. Dadurch kann man auch auf dem Beifahrersitz oder auf dem Balkon nach weiteren magischen Instrumenten suchen. Mit der Nintendo Switch hat man eigentlich noch die Möglich, im Mehrspieler-Modus zu spielen. Bei diesem Game muss man das Abenteuer hingegen im Alleingang bewältigen.

Bildquelle: zVg / Nintendo

Ein Spiel für die Quarantäne

Der Kauf dieses Spiels lohnt sich, da es meiner Meinung nach sehr abwechslungsreich und spannend ist. Man kriegt kaum genug von diesem Spiel und Cocolint. Ausserdem ist das Spiel auch für Personen geeignet, die nicht sehr viel Game-Erfahrung haben: Die Handhabung auf der Nintendo Switch ist sehr benutzerfreundlich. Wem es in der Quarantäne langweilig ist, kann durch dieses Spiels kurz den Alltag und die Sorgen vergessen und in eine völlig neue Welt eintauchen.

Hinweis: Die Nintendo Switch wurde tize.ch für die Dauer des Tests von Nintendo zur Verfügung gestellt.

Geschrieben von:

"And by the way, everything in life is writable about if you have the outgoing guts to do it, and the imagination to improvise. The worst enemy to creativity is self-doubt."- Sylvia Plath

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