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Soziale Medien sind nicht mehr wegzudenken. Sie sind Bestandteil unseres täglichen Lebens dienen als Unterhaltungs-, Informations- und für Unternehmen auch als Werbekanal. Facebook, Instagram, Snapchat und Tik Tok bieten uns die Möglichkeit uns mit Menschen aus der ganzen Welt zu vernetzen, unsere Bilder, schöne Erinnerungen und sowie auch unsere Meinung mit anderen zu teilen. Es ist ein Sprachrohr für Jung und Alt und umfasst alle Themen, sei es Mode, Politik, Musik, Kunst und vieles mehr. Hinter all diesen Vorteilen verbergen sich jedoch auch viele Risiken. Diese werden nun sogar von Betreibern der Applikationen anerkannt und so überlegt sich beispielsweise der Social Media Kanal Instagram die Like-Funktion abzuschaffen. Schauen wir uns doch mal an was die Gründe dafür sind.

Vor rund einer Woche kam der Alltag in der Schweiz zum Stillstand. Wo zuvor zahlreiche Menschen ein und aus gingen, Orte die für begnadete Sportler*innen Ort des Begehrens waren und Pärke, die in der Frühlingssonne meist zum Ort für üppige Picknicke mutierten, sind wie ausgestorben. Die Strassen sind leer. Vereinzelt sieht man Einzelpersonen oder Pärchen spazieren, mit angemessenen Abstand zu Wegkreuzern. Auf ein Schwätzchen wird verzichtet, zu gross das Risiko sich anzustecken. Das Covid-19 Virus ist omnipräsent.

Stell dir vor, du lernst einen Jungen kennen und verliebst dich in ihn. Er behandelt dich gut, ist lustig, charmant, hat einfach einen tollen Charakter, sieht auch noch gut aus und überhäuft dich zu allem noch mit unzähligen Geschenken. Du freust dich jedes Mal, ihn zu sehen, hast dieses aufgeregte Kribbeln im Bauch, er macht dich glücklich und es ist einfach alles perfekt. Doch dann plötzlich verändert er sich, er erzählt dir von Schulden, welche er hat, dass er deine Hilfe braucht, dass du es ihm schuldig bist, dass ihr dies gemeinsam schaffen würdet. Sein Vorschlag, um das Problem zu lösen, ist die Prostitution. Er wird plötzlich aggressiv, brutal, misshandelt und schlägt dich, zwingt dich zu Sex mit fremden Männern und vielem mehr. Obwohl er dir so etwas Grausames antut, ist er zwischendrin wieder wie ausgewechselt und ist wieder wie am Anfang lieb und zärtlich zu dir und lässt dich an eine Zeit zurückdenken, welche schon lange vorbei ist. Das ist die Masche eines sogenannten Loverboys.

Grosse Zeitungsverlage wie Ringier, Tamedia und CH Media dominieren die Schweizer Medienlandschaft. Unter diesem Namen stecken die NZZ, der Tagesanzeiger, die Annabelle und zahlreiche weitere Medientitel. Versteckt in dünnen Nischen zwischen eben genannten Medienhäusern, sind kleinere unabhängige Medien am Werk – für differenzierten Journalismus mit Tiefgang, unabhängig und zuverlässig. Eines dieser Medien ist Die Republik. Im Rahmen der Veranstaltung «Zur Zukunft der Republik» haben Tize Redakteur Cyrill Pürro und Redakteurin Jana Leu hinter die Kulissen der Republik geblickt, einen Eindruck einiger unabhängigen Schweizer Medien erhalten und zudem die Besucher gefragt, was sie von der Veranstaltung und der Republik halten.