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Jana Leu

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Vor rund einer Woche kam der Alltag in der Schweiz zum Stillstand. Wo zuvor zahlreiche Menschen ein und aus gingen, Orte die für begnadete Sportler*innen Ort des Begehrens waren und Pärke, die in der Frühlingssonne meist zum Ort für üppige Picknicke mutierten, sind wie ausgestorben. Die Strassen sind leer. Vereinzelt sieht man Einzelpersonen oder Pärchen spazieren, mit angemessenen Abstand zu Wegkreuzern. Auf ein Schwätzchen wird verzichtet, zu gross das Risiko sich anzustecken. Das Covid-19 Virus ist omnipräsent.

Tomssonic ist jung und will im August am Musikwettbewerb «Band-it» die Jury von ihrem Talent überzeugen. Die Band besteht aus den vier Jungs Elias Steffen (Gesang, Gitarre, Songwriter) Fabian Bürgler (Gitarre, Backvocals), Michael Bürgler (Bass) und Till Tenbrock (Schlagzeug). Sie wohnen alle in Richterswil ZH und gehören mit ihren 14 bis 18 Jahren zu einer der jüngsten Bands am diesjährigen Band-it.

Woher die Jungs kommen und wie sie sich auf das Band-it vorbereiten, hat der Leadsänger Elias Steffen im Interview mit tize.ch erzählt.

Auch dieses Jahr heisst es wieder «GET ON STAGE!», wenn das Band-it ein weiteres Mal über die Bühne geht.

Band-it? Kennst du nicht? Aber du interessierst dich für Musik? Du hast eine eigene Band? Oder haust das Publikum als Solokünstler*in aus den Socken? Oder bist du ein Redetalent und willst neue aufstrebende Musiktalente anmoderieren? Dann melde dich noch heute für «Das Festival für junge Musikerinnen und Musiker» an.

Das sonst tiefblaue Wasser schimmert rot. Schaulustige Touristen knipsen emsig neue Leserreporter-Fotos. Einige ekeln sich. Wenden sich ab und sind doch fasziniert von der blutigen Tradition. Während sie sich nach diesem schaurigen Erlebnis dem Genuss eines Stücks Grindwalspecks widersetzen, kaufen sie sich ein günstiges Stück Rinderfilet oder Schweinshaxe. Lecker. Kein Blut ist zu sehen. Keine leeren Blicke. Kein unmoralisches Verhalten. Dann hetzen sie gegen die Tradition der Waljagdnationen und schreiben böse Kommentare an Japans Regierung.

Warten. Tippen. Einatmen. Einsteigen. Dann losfahren. Der Blick schweift nach draussen. Wolken hängen träge in den zartbraunen Baumwipfeln, lassen das fröhliche Zwitschern der Amseln dumpf erklingen. Verträumt ziehe ich ein Buch aus meinem Rucksack und öffne es an der aktuellen Stelle. Meine Augen lassen sich von Wort zu Wort leiten. Es ist Englisch, ich mag die Sprache aber ich verstehe nichts, klappe das Buch und stopfe es zurück in den Ranzen.