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Levin Stamm

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Ganze Städte verwaist, Schulen und Restaurants geschlossen, jegliche Reisen eingestellt – ein nur Nanometer grosses Virus hat zustande gebracht, was nicht der mächtigsten Armee dieser Welt gelungen wäre. Es hat eine Gesellschaft, deren Leben von Umtriebigkeit und ständigem Wachstum nicht genug kriegt, zum Stillstand gebracht. Gerade der Westen, der sich sonst vor Krisen jeglicher Art gefeit glaubt, wurde von der Corona-Krise ins Mark getroffen. Jetzt, drei Monate später, scheint die Krise zumindest in der Schweiz weitgehend überstanden, während in vielen anderen Teilen der Welt  das Schlimmste noch bevor steht.

Ein Israeli und ein Palästinenser unterhalten sich friedlich an einem Tisch, führen ein friedliches Gespräch zusammen. Nicht über Krieg und Konflikte. Nicht über Politik. Ganz einfach über Gott und die Welt. Es scheint unglaubwürdig, beinahe absurd, in dieser Welt des Kriegs und der riesigen Medienpräsenz, dass sich zwei Angehörige tief verfeindeter Staaten einfach nur zuhören, ohne sich dabei in die Haare zu geraten. Es ist das Konzept einer ganz speziellen Organisation, dass sich nicht weniger als den Weltfrieden zum Ziel gesetzt hat. Frieden durch Bildung, Frieden durch Erfahrung. Es ist das Motto der „United World Colleges“.

Autobahnen sind aus dem Leben des modernen Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie haben nicht nur das Transportwesen der heutigen Zeit revolutioniert, sondern auch das Leben der Menschen grundsätzlich verändert. Plötzlich war es den Menschen möglich, in wenigen Stunden ganze Länder zu durchqueren, ohne auch nur einmal die Strasse wechseln zu müssen. Ein prestigeprächtiges Projekt, das den Erfinder definitiv in einem guten Licht erscheinen lassen würde.

Albert Einstein setzte sich zu Lebzeiten nicht nur mit Physik auseinander. Der in Bern maturierte Nobelpreisträger entwarf zu Lebzeiten das wohl berühmteste Logical überhaupt. Er soll es mit dem Vermerk versehen haben, dass nur zwei Prozent der Weltbevölkerung in der Lage seien, das Rätsel zu lösen. Angeblich, historisch gesichert ist Einsteins Autorenschaft bis heute nicht.

Es war ein Spektakel und Zeichen von Teamwork, wie man es in der Leichtathletik erst selten gesehen hat, als Eliud Kipchoge am letzten Samstag die finalen Meter seines Marathonlaufes im Wiener Prater abspulte. Sich seines Erfolges sicher, überholte er die Tempomacher, die daraufhin in Jubel ausbrachen und ihn zusammen mit den 120’000 Zuschauern am Strassenrand ins Ziel begleiteten. Kipchoge hat geschafft, was viele für schlicht unmöglich hielten – als erster Mensch ist er die berüchtigte Marathondistanz von 42.195 Kilometern in unter zwei Stunden gelaufen.