Es gibt Wunder die über Nacht geschehen, andere brauchen etwas mehr Geduld. Bei Beautyprodukten kommt es jedoch immer darauf an welche Hautpflegeprodukte mit welchen Inhaltsstoffen man anwendet, bis Ergebnisse erkennbar werden.

Wer kennt es nicht: Einen Blick in den Spiegel und wir sehen einen Haufen von Baustellen in unserem Gesicht. Da eine Rötung, dort ein kleiner Pickel und dort ein Fältchen zu viel. Die alten Ägypter mischten sich früher schon Masken aus Milch, Öl, Wachs und Kräutern, um die Makel zu beseitigen oder den Alterungsprozess der Haut zu bremsen. Damals galt, wer es schaffte, die Maske sechs ganze Tage auf dem Gesicht zu behalten, der sollte von Falten das Leben lang befreit sein. Heute jedoch, sind wir um einiges ungeduldiger. Es muss schneller gehen!

Die Haut erneuert sich alle 28 Tage

Genau so einzigartig wie jeder Mensch ist, so ist auch seine Haut. Die Haut, unser grösstes Organ, ist bei Jedem und Jeder ganz verschieden. Sie verhält sich auch je nach Jahreszeit anders. Die Haut reagiert auf Stress, Nahrungsunverträglichkeiten, Nikotin, Alkohol und Koffein.

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Haut sich ca. alle 28 Tage erneuert, sprich also jeden Monat. Benutzt man also ein Produkt, dauert es maximal so lange, bis die Haut darauf reagiert und Ergebnisse erkennbar werden. Jedoch geht es meistens jeweils etwas schneller. Doch was bringen denn die verschiedenen Produkte meiner Haut?

Feuchtigkeitscreme

Wie es der Name schon sagt, ist sie wichtig, unsere Haut zu befeuchten. Sie ist hauttypabhängig, was bedeutet, dass sie nach den verschiedenen Hauttypen angepasst werden soll. Ölige oder fettige Typen sollten darauf achten, keine öligen Substanzen aufzutragen. Personen mit dem eher trockenen Hauttypen können jedoch gut auf ölige Substanzen zurückgreifen.

Mit einer Mischung aus Fett und Feuchtigkeit bringen Gesichtscremes die oberste Schicht der Haur zum Quellen und polstern die Zellen auf. Die Wirkung der Feuchtigkeitscreme macht sich oftmals direkt bemerkbar; Fältchen werden aufgefüllt, die Haut spannt nicht mehr und wirkt ebenmässiger und sieht jünger aus.

Cremes mit hohem Fettanteil erkennt man in der Regel an der Bezeichung „reichhaltig“, Cremes mit geringen Fettanteil werden „leicht“ bezeichnet.

Cleanser

Wie bei der Feuchtigkeitspflege, ist auch der Cleanser vom Hauttyp abhängig. Wer eher zur öligen oder fettigen Haut neigt, sollte auch schaumende Reiniger zurückgreifen. Bei trockener Haut empfiehlt es sich Produkte mit milchiger Konsistenz zu verwenden, da diese nicht noch zusätzlicher austrocknen und Feuchtigkeit spenden.

Toner

Eines der meist unterstätzten Produkte ist der Toner. Er sorgt dafür, dass der Säureschutzmantel der Haut schneller aufgebaut wird. Durch das Abschminken und der Reinigung wird dieser entfernt. Der Toner sollte immer auf das Reinigungsprodukt, also dem Cleanser, abgestimmt sein. Sprich: Von der gleichen Linie, da die Wirkstoffe meistens die gleichen sind.

Ein Toner dient zur Vorbereitung der Haut auf die weiteren Pflegeschritte. Sobald der Toner aufgetragen wurde, können Seren, Cremes, Masken, Fluids oder andere Pflegeprodukte verwendet werden. Durch neutralisierende Wirkung des Toners können anschliessende Pflegeprodukte besser in die Haut einziehen und die Wirkung kann sich besser entfalten.

Serum

Bei den Seren handelt es sich meist um sehr kompaktere Wirkstoffe. Ganz klassisch könne man diese mit Fingerspitzen in die Haut einklopfen oder mit einem Faceroller in das Gesicht einarbeitet.

Durch ihre kompakteren Wirkstoffe und der leichten Konsistenz können Seren besonders schnell und tief in die Haut ziehen. Die besonders kleinen Pflegemoleküle können so noch besser aufgenommen werden, als die aus einer Creme. Diese Eigenschaften machen Seren ideal, um spezifische Hautprobleme wie Pigmentflecken und Pickel zu adressieren. Laut Studien können Seren auch vorzeitige Hautalterungen vorbeugen.

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monday ce n'est pas mon day.

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