Die Top-Aussagen am 1. RHEMA- Sportdialog 2017, die einen schmunzeln lassen oder erleuchten.


Ein Beitrag von Alyssia Kugler


Tranquillo Barnetta

Tranquillo hat seinen Traum vom Profifussball erfüllt

«Das erste Training mit dem neuen Trainer, Giorgio Contini, beim FC St. Gallen war für mich nichts besonders Spezielles. Ich habe schon so viele Club-Wechsel hinter mir, da war es für mich nicht mehr so neu. Der neue Trainer stellt sich jeweils vor und formuliert seine Ideen. Die Grundsätze des Trainings sind aber immer die gleichen. Trotzdem sind Trainings mit neuen Trainern anfangs ein bisschen hektischer, als Trainings in gewohnten Konstellationen.»

«Meine Familie sind meine grössten Kritiker. Sie haben mir damit immer geholfen, verbesserungswürdige Sachen zu finden. Sie haben mich auch immer wieder auf den Boden geholt, wenn ich abzuheben drohte.»

«Zidane war mein Vorbild. Ich möchte selber aber nicht Profi-Trainer werden.»

«Ich habe nie Fussball gespielt, um Profi-Fussballer zu werden, sondern weil ich es einfach liebte.»

«Ich war selber Fan und habe davon geträumt im Espenmoos einmal selber auf dem Rasen zu stehen. Ich konnte meinen Traum erfüllen. Hätte mir das jemand vorausgesagt, hätte ich das nie geglaubt. Es war ein unbeschreiblicher Moment, als meine Familie von der Tribüne bei meinem ersten Spiel im Espenmoos zugesehen hatte. »

«Ein guter Trainer schafft es, alle Spieler in ein Boot zu holen und auch den Spielern auf der Ersatzbank die nötige Wertschätzung glaubwürdig zeigt. Wichtig ist auch Fingerspitzengefühl, um einem Spieler klarzumachen, dass er an einem Match nicht eingesetzt werden wird.»

«Die Zeit in der Nati war unvergleichlich. Ich habe nicht im Sinn wieder in der Nati zu spielen.»

Julie Zogg

Julie Zogg ist stolz auf ihren starken Willen, der ihr immer wieder auf die Beine hilft, wenn es nicht so verlief, wie erwünscht.

«Grossanlässe motivieren einen, nach Verletzungen trotzdem wieder alles zu geben.»

«Ich habe in den jungen Jahren nichts verpasst, auch wenn ich fürs Training viel Freizeit entbehren musste. Die sportlichen Erfolge sind Entschädigung genug.»

Jolanda Neff

Jolanda Neff liebt vor allem technisch herausfordernde Trails

«Die Liebe und Freude am Sport habe ich durch meine Eltern, die selber sehr sportlich sind. Sie trainieren wahrscheinlich mehr als ich: (lacht)»

«Ich bin flink, frech und fleissig.»

«Die Zahl auf meinem Trainingsmessgerät ist zweitrangig. Das wichtigste ist, dass man am Ende vom Training nach Hause kommt und sagen kann, wow das war genial und hat echt Spass gemacht!»

«Wenn man Freude hat, wird man besser, denn so entfaltet man sich besser und die Resultate kommen von alleine.»

«Ich trainiere immer mit Trainingskollegen. Letztens hatte niemand Zeit, und ja…dann bin ich einfach nicht gegangen. (lacht verlegen)»

«Meine Lieblingsstrecken in der Region sind die Trails die vom St. Anton ins Rheintal runterführen. Da gibt es irgendwo ein schönes Tobel mit einem wunderschönen Wasserfall, aber ich finde ihn nicht immer. Oft verpasse ich die Abzweigung dahin. (grinst)»

Marcel Hug

In der Rollstuhlleichtathletik wird das Rad zum Anstossen nicht gegriffen, sondern mit von Hacken gespickten Handschuhen in die Seiten der Räder geschlagen, um die Räder zu treiben.

«Auf Kurzstrecken sind Läufer schneller. Ab Strecken über 800m sind wir mit den Rennrollstühlen schneller. Wir schaffen Durchschnittsgeschwindigkeiten von 31 km/h.»

«In der Schweiz ist es schwierig einen Trainingspartner zu finden, der auf meinem Niveau ist. Ich trainiere deshalb für Team-Wettkämpfe mit ausländischen Sportlern.»

Giulia Steingruber

Olympia Medaillen und Europameistertitel hat Giulia schon. Es fehlt noch die WM-Medaille. Ein hohes Ziel.

«Roger Federer ist ein wichtiges Vorbild für mich, weil er trotz seinem Riesenerfolg auf dem Boden geblieben ist.»

«Je mehr Erfolg man hat, desto grössere Ansprüche hat man an sich selber. So wird es immer schwieriger und die Konkurrenz schläft auch nicht.»

«Die Zwangspause hat gutgetan. Ich habe sechseinhalb Wochen keinen Sport gemacht. Dafür habe ich danach umso mehr gelitten. (schmunzelt)»

«Wir machen den Turnsport, weil wir es lieben und nicht weil wir so viel verdienen wollten, wie Fussballer oder Tennisspieler. Ich geniesse es, dass ich mich so bewegen kann.»

«Bei einem misslungenen Wettkampf «täubelet» sich Giulia zuerst einmal bei uns aus. Es tut ihr gut, wenn sie den Frust rauslassen kann.»- Fabiola Steingruber, Giulias Mutter

Bildquellen

  • IMG_1627: Alyssia Kugler
Geschrieben von:

Was ist deine Meinung? Schreib einen Kommentar!