«Jetzt fängt das Leben richtig an» ein alter Hut, unumgänglich, am heutigen Tag, an dem die Verfasserin des Textes 18 Jahre zuvor, existentialistisch ausgedrückt, in den «Océan Néant» geworfen worden ist. Ich dachte mir: «man würde doch hoffen, diese 18 Jahre nicht «falsch» gelebt zu haben? Das wäre ja wohl eine Schande!». Der Spruch hat also einen Haken: Das «richtige Leben hat nun wirklich nicht erst jetzt, mit der Volljährigkeit, begonnen. Denn, ohne überheblich klingen zu wollen, viele würden wohl behaupten, dass sie es, gemessen an schulischen Leistungen und ausserschulischen Meisterungen, in diesen 18 Jahren schon recht weit gebracht haben. Dennoch spiegeln sich meine Gedanken zu dieser Aussage im Zitat von Simona Pfister, einer jungen Schweizer Journalistin, wider: «Ich habe es weit gebracht, auch wenn mir (jetzt) nicht klar ist, wo das liegt.»
Tag