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Manche vergöttern Bücher und andere hassen sie tiefgründig. Im diesem Post will ich die Menschen überzeugen, die Bücher verabscheuen und noch nie ein Buch „angefasst“ haben, dass die Bücher keine Monster sind. Das wird sicher nicht leicht für mich, denn ich habe manche in meinem Freundeskreis überzeugen wollen. Ich bin jedes Mal gescheitert. Ich hoffe, ich werde euch überzeugen.

Körper

Warum ist Lesen für den Köper gut? Ich habe lange recherchiert und habe sehr viele interessante Fakten gesehen. Was ich häufig gesehen habe, ist, dass das Lesen Alzheimer vorbeugt. Aber warum? Beim Lesen wird das Gehirn und das Gedächtnis trainiert, denn es müssen viele neue Informationen aufgenommen und gespeichert werden.

Das Lesen reduziert Stress. Gemütlich auf ein Sofa sitzen, eine Duftkerze anzünden, sein Lieblingsgetränk schlürfen und dazu paar Kekse snacken. Deswegen ist es gut fürs Einschlafen. Meistens wenn ich paar Kapitel lese, fallen mir bald die Augen zu.

Das Leben verlängern?

Aber was mich sehr überrascht hatte, war, dass alle, die sehr viel lesen, ca. zwei Jahren länger leben. Das hat eine Studie herausgefunden. Diese Studie hat Personen angeschaut, die mindestens 50 Jahre alt gewesen sind. Sie haben diese Personen gefragt, in welcher Lesegruppe sie sind. Nichtleser, Normalleser oder Vielleser. Nach zwölf Jahren hat die Studie geschaut, wer noch lebt oder nicht. Dann kamen sie zum Schluss, dass man mit Lesen zwei Jahre länger lebt. Das Ergebnis wurde nicht vom Lebensstil oder anderen Faktoren beeinflusst, denn das haben die Forschenden herausgerechnet.

Die Fähigkeiten profitieren

Wie ihr schon gelesen habt, beugt das Lesen Alzheimer vor. Lesen kann aber noch mehr. Durch das Lesen wird euer Wortschatz bereichert und euer Schreibstil beeinflusst. Denn die Autoren schreiben verschieden, was bei Lesenden zu einer verbesserten Schreibfähigkeit führt.

Die Kreativität wird gestärkt. In jedem Buch stellt man meistens die Geschehnisse vor und so hat man seine Fantasie im Spiel. Das Lesen fordert wiederum die Analysefähigkeit. Denn man denkt nach, zum Beispiel wer der Täter im Krimi sein könnte. Weiter muss man beim Lesen sehr konzentriert und aufmerksam sein. Auf Social Media sind die Texte meist kurz und die Informationen werden maximal zusammengefasst.

Aussedem wird beim Lesen die Empathiefähigkeit gestärkt. Beim Lesen versetzt man sich in die Figuren der Geschichte ein. Man denkt nach, warum diese Figur entschieden hat, dies zu machen. So kann man sich in andere Menschen reinversetzten und ein grosses Verständnis für sie haben.

Meine kleine Geschichte

Ich bin ein lebendiger Beweis, dass die Punkte, die ich aufgezählt habe, wirklich stimmen. Früher war ich grottenschlecht im Deutsch, da ich erst im Kindergarten mit Deutsch in Berührung kam und ich eine andere Muttersprache habe. Nach einiger Zeit habe ich die Leidenschaft fürs Lesen gefunden und ich wurde schnell zur eine Leseratte. Nach einer längeren Zeit hatte ich gemerkt, dass ich besser Deutsch konnte. Meine Texte wurden spannender und vielseitiger und meine Sprache hat sich auch bisschen geändert. Ich kann nur zustimmen, dass das Lesen an sich nur Positives hat.

Die Welt ohne Grenzen

Warum nicht einmal ein Buch nehmen und das Handy eine Zeit lang ignorieren. In eine Welt eintauchen, die nicht eurer Realität entspricht. Eine Welt, die voller Ereignisse und Abenteuer ist. In ein Buch hineinstürzten und die Kreativität der Autoren verschlingen. Warum denn nicht?

Quelle

„Wie der Halbbart zu uns gekommen ist, weiss keiner zu sagen, von einem Tag auf den anderen war er einfach da.“

So beginnt die Geschichte von Eusebius, kurz Sebi, der Protagonist von Charles Lewinskys neustem Werk „Der Halbbart“. Charles Lewinsky, 1946 in Zürich geboren, gilt als einer der bekanntesten Schweizer Schrifsteller. Der Autor, bekannt durch Romane wie „Melnitz“, widmet sich in seinem neusten Roman „Der Halbbart“ der Geschichte der mittelalterlichen Eidgenossen rund um den Marchenstreit und der Plünderung des Klosters Einsiedeln, die eine der Ursachen der Schlacht am Morgarten war. Sein Roman, der für den diesjährigen Schweizer Buchpreis nominiert wurde, handelt von Sebis Weg zum Erwachsenen und seiner Bekanntschaft mit dem Halbbart, ein Fremder, der plötzlich in Sebis Dorf kommt. Den Namen „Halbbart“ bekam er, weil eine seiner Gesichtshälften komplett entstellt ist und ihm deswegen nur ein halber Bart wächst. Wer er genau ist und woher er kommt, weiss keiner- doch schnell wird er im Dorf für seine Heilmittel und sein grosses Wissen bekannt.