Ist Slowfood der neue Trend? Was ist der Unterschied zu Fastfood?

Slow Food entstand in den 80er Jahren, hatte aber bis heute nicht so viel Erfolg wie Fastfood. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Slow Food teurer ist und, wie schon der Name sagt, eine längere Zubereitungszeit hat.

Unterschied zu Fast Food

Das Wort Fast Food stammt aus dem englischen und bedeutet wortwörtlich übersetzt schnelles Essen. Fast Food steht in der Gastronomie für standardisierte Speisen mit einfachen und schnellen Zubereitungsverfahren, die für den schnellen Verzehr gedacht sind. Von der Bestellung bis zum Verzehr dauert es meist weniger als zehn Minuten. Slow Food jedoch ist das pure Gegenteil. Bei Slow Food geht es um das Geniessen und um den Gebrauch von natürlichen saisonale Produkten.

Was ist Slow Food genau?

Slow Food steht für Geniessen und nachhaltige Produkte. Gegründet hat das Ganze der italienische Journalist Carlo Petrini aus dem Piemont. Ich glaube nicht, das es verwunderlich ist, dass dieser Trend aus Italien kommt, da Italien für Genuss steht. Zusammen mit Freunden schrieben er ein Buch namens „Osterie d`Italia“, mit diesem Buch hat alles begonnen.

Gut für die Umwelt

Slow Food setzt sich auch sehr für die Umwelt ein. Sie vermeiden importierte Produkte und Nahrungsmittel. Dazu gehört auch das Respektieren von Jahreszeiten. Das ist auch einer der Gründe, warum es teurer ist. Nachhaltiges Essen oder Bio Essen ist einfach teurer. Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob du lieber einen Salat für 14.- haben willst oder ein ganzes Menü? Die meisten Menschen würden sich für das Menü entscheiden. Das ist eben der Haken an dieser Sache.

Ist es mir das Wert?

Slow Food ist kein billiges Essen. Eher im Gegenteil dafür weiss man was man isst und man isst nachhaltig. Nicht für jeden Mensch hat Essen den selben Stellenwert. Vor noch nicht zu langer Zeit haben die Menschen noch 50% von ihrem Einkommen für Essen ausgegeben. Heute sind wir noch bei 10-15%. Man gibt heute viel lieber Geld für Autos, Kleider und Ferien aus. Leider konnten sie jüngere Leute noch nicht so davon überzeugen. Die meisten „Mitglieder“ sind zwischen 30 und 60 Jahre alt. 2002 hatte Slow Food rund 70000 Mitglieder in 42 Länder.

Meine Meinung

Ich persönlich finde das eine sehr gute Sache, da der Mensch wieder lernen muss, zu geniessen, was aber in der heutigen Zeit ziemlich schwierig ist. Es kann auch nicht sein, dass wir im Dezember Ananas essen. Man sollte viel mehr saisonal und regional essen.

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