„Ich lag im Bett und glaubte keine Luft mehr zu kriegen. Es fühlte sich so an, als ob ich bei vollem Bewusstsein langsam ertrinke.“ – Stress im Job, in der Beziehung oder in Freundschaften kann ungesund und dadurch belastend für deine psychische Gesundheit sein. Doch du musst nicht tatenlos dabei zusehen, wie der Stress dich kontrolliert. In diesem Beitrag lernst du eine Schreibübung kennen, mit welcher du den Stress kontrollieren kannst.

​In turbulenten Lebensphasen können Kleinigkeiten das Fass schnell zum Überlaufen bringen und so die oben beschriebenen Symptome hervorrufen. Die Symptome von ungesundem Stress variieren von Person zu Person. Manche Menschen haben z.B. einen Tic und beginnen zu hüsteln, andere werden aggressiv und nochmals andere glauben zu ersticken. Die einen Symptome äussern sich in der Gesellschaft häufiger, die Anderen weniger häufig. Doch all diese Symptome verbindet, dass sie normal sind und du damit nicht alleine bist.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich im zweiten Semester Zahnmedizin studiere und somit noch keine abgeschlossene medizinische oder psychotherapeutische Ausbildung abgeschlossen habe. Die Informationen in diesem Beitrag stützen sich auf autodidaktisch erarbeitetes Wissen durch Literatur, Podcasts und Videos in den Bereichen Meditation, Psychologie, Kommunikation, sowie einen achtsamen Lebenswandel.​

Solltest du dich in einer wie der anfangs erwähnten Situation wiedererkennen, so ist die nachfolgende Übung möglicherweise interessant für dich. Sie ist eine Unterstützung dafür, dass du in einer ähnlichen Situation in der Zukunft nicht tatenlos zusehen musst, wie dein Körper abschaltet, sondern wie du dich mit Schreiben selbst beruhigen kannst. Wie funktioniert das? Das Prinzip ist simpel und besteht aus drei Elementen. Aus einem Blatt Papier, einem Stift und deinem Köpfchen.​

Jetzt ist es an der Zeit ungestört in dich zu kehren. Dafür kannst du die Augen schliessen oder einen Punkt im ruhigen Raum fixieren. Beobachte deine Gedanken, ohne sie zu bewerten. Damit dir dies leichter fällt, kannst du dir vorstellen, dass du auf einer Holzbank am Flussufer sitzt und beobachtest wie deine Gedanken dabei im Fluss wegfliessen (Visualisierung oben). Du entscheidest selbst, wenn du dazu bereit bist, diese Übung zu beenden. Nach dieser Meditationsübung kannst du zum Stift greifen und das aktuelle Datum auf das noch unbeschriebene Blatt schreiben. Schreibe nun, welche Gedanken, Sorgen und Gefühle dich beschäftigen. Auch wie sich diese an deinem Körper äussern. Du hast alle Freiheiten der Welt – Sei ehrlich und genau mit deinen Formulierungen und lasse dabei nichts Unangenehmes aus. Mit der Zeit kehren Ruhe und Gelassenheit in dir ein. So merkst du, dass sich die Schreibübung einem Ende zuneigt. Die anfangs schwierigen Gedanken sind nun bloss Tinten- oder Farbflecken auf einem Blatt Papier.

​Das schöne an dieser Übung ist: Du kannst dieses Blatt Papier einfach wegwerfen und vergessen.​

Ich wünsche dir viel Gelassenheit und einen schönen Tag.

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