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Naomi Meier

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Letzte Woche hat Billie Eilish nach längerer Pause wieder neue Musik releast. Der neue Song heisst «My Future».

Die ersten paar Takte würde manch einer als typisch Billie Eilish beschreiben. Ihre Stimme steht im Vordergrund und wird von wenigen Piano – Akkorden begleitet. Im Hintergrund regnet es leise. Sie singt von einer Beziehung, in der sie sich längst abwesend fühlt und von der sie nicht mehr ein Teil sein will. Ihr Partner scheint ihre Gefühle nicht zu verstehen.

Im Refrain scheint dann klar zu werden, warum diese Beziehung wohl zum scheitern verurteilt ist. Billie Eilish hat jemand anderes gefunden, nämlich ihre Zukunft. Richtig verstanden, sie personifiziert das Wort Zukunft und singt «Cause I am in love with my future, can’t wait to meet her.» Das heisst, sie stellt ihre Karriere und Zukunft generell vor eine menschliche Beziehung. Wenige Zeilen später fügt sie hinzu, sie möchte sich selbst besser kennenlernen und nicht jemand anders.

Selbstliebe scheint das grosse Thema dieses Songs zu sein. Sich selbst zu verwirklichen und finden, bevor man eine neue Beziehung beginnt.

Im zweiten Vers beschreibt Billie Eilish die Sicht der modernen Gesellschaft auf Selbstliebe und auf das Single sein. «I know supposedly I’m lonely now, know I am supposed to be unhappy without someone….» Das erinnert einem doch an die zahlreichen Filme und Bücher, in denen Single-Frauen als eis-essende, verzweifelte Personen dargestellt werden, welche nur glücklich werden können wenn sie einen Mann finden. Aus eigener Erfahrung redend, wird man als Frau auch im echten Leben krumm angeschaut, wenn man schon mehrere Jahre single ist.

Nicht nur die Lyrics, sondern auch die Produktion des Songs spiegeln die Gefühle der Sängerin wider. Zu Beginn ist der Beat langsam und besteht aus ein paar Piano – Akkorden. Anfangs der zweiten Strophe gibt es ein Taktwechsel, mehr Instrumente kommen dazu und der Song wird optimistischer.

Zum Schluss des Tracks, bringt Billie Eilish den Inhalt des ganzen Songs auf den Punkt; «I’m in love, but not with anybody here, I will see you in a couple years.»

„Rebel Without A Cause“ ist ein Spielfilm aus dem Jahre 1955. Der Film handelt von einem Teenager namens Jim Stark, gespielt von James Dean, welcher sich nicht von seinen Eltern verstanden fühlt. Dieser Streifen machte Dean zum Star und war sein vorletzter Film überhaupt.

Der Film beginnt mit einer unüblichen Szene. Es ist Nacht, Jim Stark liegt betrunken auf einer Strasse und redet mit einem Gartenzwerg. Wenig später wird er auf den Polizeiposten gebracht und seine Eltern erscheinen zum ersten Mal. Sie streiten sich lauthals vor ihm und schenken ihm wenig Beachtung. Daraufhin folgt bereits eine Schlüsselszene, Jim schreit, dass seine Eltern ihn kaputtmachen. Plötzlich hören Mutter und Vater auf zu keifen und schauen ihn erschrocken an.

Die Hauptthemen des Filmes werden schon in den ersten paar Szenen präsentiert, jedoch später genauer ausgeführt. Ein Kernthema ist der Generationenkonflikt zwischen Eltern und Kindern. In den 50er Jahren gab es eine Art Jugendrebellion unter Kindern der Mittelschicht, welche sich Motorräder und Autos kauften und Gangs bildeten. Es war eine Rebellion gegen das gutbürgerliche Leben und die vergilbten Ideale von älteren Generationen.

Ein weiteres Thema ist Jugend und damit auch Pubertät. Jim ist ein Aussenseiter, hat wenig Freunde und fühlt sich selten von jemandem verstanden. Dieses Gefühl der Missverstandenheit und Unsicherheit spannt sich durch die ganze Handlung.

Meiner Meinung nach, stellt der Film auch eine sehr interessante Frage; die Frage, was es heisst, ein Mann zu sein. Zum einen hätten wir Jims Feinde in der Schule, welche ihn dazu auffordern Mutproben zu machen. Diese Jungs und Jim selbst glauben daran, dass der stärkste von allen ein richtiger Mann ist. Zum anderen hätten wir Jims Vater, welcher oft mit der Mutter streitet, sich ihr meist unterordnet und in den Augen seines Sohnes „schwach“ ist.

Für einen Film von den 50er Jahren stellt „Rebel Without A Cause“ viele gesellschaftlich relevante Fragen und liefert ein wahrheitsgetreues Porträt der Jugend der damaligen Zeit. Von vielen Kritikern wird der Film als der erste richtige Jugendfilm bezeichnet.

Ich empfehle „Rebel Without A Cause“ an neugierige Leute, Filmfans und auch an alle, welche eine Abwechslung von Netflix brauchen.

Chloe x Halle ist ein R&B Duo bestehend aus den Schwestern Chloe und Halle Bailey. Die beiden veröffentlichten zur Beginn ihrer Karriere zahlreiche Songcovers auf Youtube. Ihr Cover von „Pretty Hurts“ von Beyoncé, gefiel der Interpretin selbst so gut, dass sie die talentierten Schwestern unter ihrem eigenen Label, Parkwood Entertainment, signte.

Seit den frühen Tagen in ihrer Musikkarriere, war es klar, dass die beiden jungen Frauen enormes musikalisches Talent besassen. Wenn man Chloe und Halle zuhört, hat man das Gefühl, man sei in einer anderer Dimension. Ihre Stimmen harmonieren so gut zusammen, es ist fast etwas unheimlich.

Nun haben sie am 12. Juni 2020 ihr zweites Studioalbum namens “ Ungodly Hour“ herausgebracht. Die erste Single des Albums heisst “ Do-It“ und ist ein richtiger R&B Banger mit Hip-Hop Untertönen. Die Schwestern singen darüber, wie sie in den Ausgang gehen um mit ihren Freunden Spass zu haben und nicht um einen Freund zu finden. Dazu releasten sie ein Video mit leicht nachahmlicher Choreographie, was den Song zum Tik-Tok – Hit machte. Das Album ist aber viel mehr als catchy Tracks und virale Hits. Der erste Song “ Forgive me“ handelt von einer Trennung und ist mit dem “ Intro“ des Albums verbunden. Das Intro tönt engelshaft zu Beginn, die beiden Stimmen harmonieren grossartig und gegen Ende tönt das Ganze fast unheilvoll, wie der Beginn der „Ungodly Hour“.

Was Chloe x Halle meiner Meinung nach schon immer auszeichnete, ist die musikalische Produktion ihrer Songs. Die Songs „Busy Boy“ oder „Tipsy“ sind untermalt von sehr interessanten und ungewöhnlichen Beats. Eine Überraschung findet sich auch beim Track „Ungodly Hour“. Der titelgebende Song erinnert an einen Dance- Track und fühlt sich so an wie der letzte Song, der in einem Club gespielt wird bevor alle heimgehen.

“ Lonely“ in der unteren Hälfte der Trackliste, handelt vom Gefühl sich alleine zu fühlen obwohl man eigentlich alles hat, aber doch nicht richtig glücklich ist. “ Wonder What She Thinks Of Me“ besingt eine Dreiecksbeziehung und stellt die Frage, was wohl die andere Freundin von einem selbst denkt. Der letzte Refrain dieses Tracks ist wieder gefüllt mit unglaublichen Harmonien und Vocal Runs der Schwestern.

Der letzte Song des Albums namens “ ROYL“ oder “ Rest Of Your Life“ ist wieder ein richtiger Banger. Zu Beginn stellt der Song essentielle Fragen wie “ Won`t you live tonight ?“. Dann kommt der Beatdrop und ein kleiner Vers und der ganze Track handelt eigentlich davon, dass man das Leben in vollen Zügen geniessen und leben sollte. Es geht auch darum wie vergänglich unser Dasein ist und wie schnell wir plötzlich älter sind und uns fragen, ob wir wirklich unser Leben gelebt haben.

Das ganze Album beschreibt das Erwachsenwerden der beiden Schwestern und die Navigation ihres Liebeslebens. Es fühlt sich so an als würde man sich für eine Weile in ihren Köpfen befinden und all ihre Gefühle und Gedanken scheinen lesbar zu sein.

Was „Ungodly Hour“ von anderen R&B Alben abhebt, ist die experimentelle Produktion und die Tatsache, dass Chloe und Halle wirklich singen können.

Donald Glover alias Childish Gambino ist nicht nur Rapper und Schauspieler, sondern auch Regisseur und Drehbuchautor von der Fernsehserie Atlanta. Seit 2016 läuft die Serie auf Fox und hat schon zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Von Kritikern wird Atlanta regelmässig gelobt und die dritte Staffel soll bereits nächstes Jahr erscheinen.

Aktivismus bedeutet laut Wikipedia: „Die Neigung zur Aktivität und die Abneigung gegen jede Haltung des passiven Hinnehmens“. Das heisst, man setzt sich aktiv für etwas ein und verurteilt gleichzeitig jene, welche es nicht tun.

Die Autorin vertritt ihre eigene Meinung. Sie deckt sich nicht zwingend mit derjenigen der Redaktion.

Vor 50 Jahren war Aktivismus weitaus simpler als heute. Leute gingen auf die Strasse für Menschenrechte, gegen Krieg oder Regierungen. Demonstrationen wurden durch Flugblätter angekündigt oder man erfuhr von Freunden, wenn der nächste Protest stattfand. Petitionen für aktuelle Themen wurden auf der Strasse herumgereicht und unterschrieben. Die Schweiz hat eine Geschichte von Krawallen und Protesten, zuerst in den 60er, später auch in den 80er. Diese Krawalle wurden durch Jugendliche ausgelöst, Grund war unter Anderem der 60 Millionen Kredit für das Opernhaus Zürich oder auch die Errichtung eines autonomen Jugendhauses.

Heute ist alles etwas anders. Seit der Erfindung von Social Media findet Aktivismus nicht mehr nur auf den Strassen statt, sondern auch online. So werden für verschiedene Themen, Petitionen online verlinkt, Ansprachen von Aktivisten online gestellt und ganze Demonstrationen live gestreamt. Das heisst, selbst wenn man nicht bei Protesten dabei ist, kann man sie verfolgen und passiv mit dabei sein.

In den letzten Tagen, habe ich die Reaktionen von Social Media auf den Mord von George Floyd mitverfolgt und einige Dinge über den sogenannten „Online-Aktivismus“ gelernt. Anscheinend gibt es auf sozialen Plattformen eine „did not post did not happen“ – Mentalität. Das heisst, wenn jemand nicht über die BLM-Bewegung oder George Floyd postet, wird er als ignorant und von einigen Usern sogar als rassistisch betitelt. Vorallem berühmte Leute wurden zur Zielscheibe dieser Mentalität, wenn sie lange nichts posteten oder sich erst später dazu entschieden sich zu äussern. Ebenfalls ist mir der Ausdruck „performativer Aktivismus“ sehr ins Auge gestochen. Performativer Aktivismus bedeutet, dass man zwar Links von Petitionen online teilt, sich zur aktuellen Situationen äussert und an Proteste geht, aber das alles nur zu seinem eigenen Vorteil. Das heisst, man benutzt das jetzige Momentum der BLM-Bewegung, um mehr Follower zu erhalten und löscht alle Posts zu diesem Thema, sobald es nicht mehr aktuell ist. Ein Video ist mir zu diesem Ausdruck im Kopf hängen geblieben; es zeigt eine Frau, welche im Sommerkleid ein BLM-Schild hochhebt, sich ablichten lässt und wenig später den Protest verlässt.

Ebenso gelernt habe ich, dass Proteste und Petitonen alleine nicht reichen. Aktivisten setzten sich rund um die Uhr für Gerechtigkeit ein. Aktiv zu sein, heisst, nicht nur zu posten oder zu demonstrieren, sondern auch im Alltag zu seinen Meinungen zu Themen zu stehen. Wenn man jetzt das Thema Rassismus nimmt, reicht es nicht nur, zum Thema Black Lives Matter zu tweeten und denken, jetzt habe ich meinen Teil zur Bewegung beigesteuert. Es heisst, auch sich über systematischen Rassismus und Polizeigewalt zu informieren und im Alltag gegen Rassismus aufzustehen.

Wenn man Social Media richtig nutzt, kann es ein Tool für Aktivismus sein. Ein Beispiel; wenn das Video von George Floyd nicht online geteilt worden wäre, wäre keine globale Bewegung daraus entstanden. Ohne die zahlreichen Aufrufe durch Social Media User für Petitionen und Anrufe an Anwälte oder Bürgermeister in Amerika, wären die vier für Floyds Mord zuständigen Polizisten nicht im Gefängnis.

Auch ist Social Media für Aktivisten eine nützliche Plattform, um grössere Menschenmengen zu erreichen und sie über gewisse Themen zu informieren.

Aktivismus bleibt Aktivismus. Neue Technologien können dabei helfen, aber das gemeinsame Einstehen für ein Thema nicht ersetzen.

P.S.: Jeder der momentan die BLM-Bewegung unterstützt und gegen Rassismus kämpft, bleibt unbedingt aktiv !!

Nützliche Accounts auf Instagram um sich über die BLM-Bewegung zu informieren :

@blklivesmatter

@colorofchange

@privtoprog

Aktivistinnen, welche Gehör verdienen :

@kenidra4humanity

@janayathefuture

@rachel.cargle

Letzte Woche schlug mir eine Streaming-App einen Track namens „Rich Girl Mood“ von Dounia und Kehlani vor. Ich spielte den Song ab, da mir die Coverart der Single gefiel.

Abgebildet war im Stil eines Ölgemäldes eine junge Frau mit Krone und herausgestreckter Zunge. Sobald die ersten paar Takte des Liedes durch meine Kopfhörer schallten, war ich hin und weg. Der Track ist eine traumhafte Mischung aus RnB und Hip-Hop. Es fühlt sich so an, als würde man in eine Welt voller flauschigen Wolken hereingezogen, bevor der Beat einsetzt. Dounia`s Stimme tönt zuerst weich, aber wenn man richtig hin hört, sind die Lyrics das genaue Gegenteil. Sie singt über ein reiches Mädchen aus L.A.,welches zwar viel Geld besitzt aber keine wirklichen Talente hat. Die Sängerin selbst möchte nicht ihren Platz einnehmen doch behauptet, dass sie ohne viel Geld mehr Style und Kreativität besitzt als dieses verwöhnte Mädchen. Am meisten beeindruckte mich der Flow von Dounia. Sie hat den Flow eines Rappers aber singt doch melodiös wie ein feenartiges Wesen.

Interessiert fing ich an, diese „Dounia“ auf Social Media zu verfolgen. Sie ist eine 23-jährige Singer-Songwriterin aus New York, kommt aber ursprünglich aus Marokko. In einem streng muslimischen Haushalt aufgewachsen, rebelliert sie nun mit ihrer Musik gegen das Traditionelle. Ihr Instagram-Account ist voll von Posts für Body-Positivity und generell ästhetisch anschaulich. Die Captions von ihren Posts sind so gut, dass man sie alle als Quotes einzeln im Zimmer aufhängen könnte.

In einem Interview erzählt sie über ihre Schulzeit und wie sie von Mitschülern als das Mädchen mit dem komischen Style bezeichnet wurde. Ebenfalls schwänzte sie oft den Unterricht, um den ganzen Tag „Desperate Housewifes“ zu schauen. Zur Journalistin sagte sie, dass sie schon immer wusste, dass sie etwas Künstlerisches machen wollte und voll auf Gedichte abfuhr. Nachdem sie von der Highschool flog, fing sie an, eigene Songtexte zu schreiben. Ihre Lyrics sang Dounia über Beats, welche ihr gefielen und das alles machte sie nicht in einem Studio sondern in ihrem Schlafzimmer. Bald einmal wurde ein Label auf sie aufmerksam und vor zwei Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Studioalbum. Neben der Musik wurde ihr Instagram-Account gehypet, da Dounia keine Frau mit «Size Zero» ist und doch das trägt, was sie will.

Dounia ist eine selbstbewusste, hübsche junge Frau mit einem unvergleichlichen Flow und Beats, welche jedem Rapper Konkurrenz machen. Ihre Diskographie enthält von Emo-Songs bis Selbstliebe-Tracks so ziemlich alles und vor Allem good vibes.

In Zeiten des Social Distancing kann einem schnell mal langweilig werden. Um mich zu beschäftigen und Zeit zu vertreiben, habe ich wieder angefangen, mehr zu lesen. Auf Instagram bin ich auf ein Buch von Patti Smith gestossen, das Foto auf der Titelseite von ihr und ihrem Freund im Retro Look, hat mich sofort angesprochen.

„Just Kids“ von Patti Smith dokumentiert die Beziehung zwischen ihr und ihrem langjährigen künstlerischen Partner und Freund Robert Mapplethorpe. Die Autobiographie dokumentiert den Weg von zwei kreativen Köpfen ohne Geld, welche zu einflussreichen Künstler werden. Die Erlebnisse von dem Paar werden im New York der 70er Jahre eingebettet und bildhaft von Patti selbst beschrieben. Es fühlt sich so an, als sitzt man als Leser neben den zwei und lauscht ihren Ideen und Weltvorstellungen. Die Welt damals war im Wandel, vor allem durch den Vietnamkrieg geprägt und es waren turbulente Zeiten. Ende 60er kam der Summer of Love nach dem Woodstock Festival zu einem jähen Ende. Hippies tauschten ihre Blumenkronen gegen Leder und minimalistische Mode. Beeinflusst von Sex Drugs und Rock’n’Roll und vorherigen Rocklegenden wie Jimi Hendrix und Janis Joplin, kreierten die Kinder der 70er ihren eigenen Groove. Patti Smith und Robert Mapplethorpe wurden zu dem Gesicht dieser neuen Welle. Ebenfalls zu erwähnen sind die verschiedenen Treffen mit Musikern, Dichtern und Künstlern, welche genau dokumentiert werden. Etwa begleitet Patti eines Abends Rockikone Janis Joplin nachhause und singt ihr ein Gutgemacht-Lied.

Mehr als eine Autobiografie zeichnet das Buch ein Bild von zwei jungen Leuten voller Tatendrang und grossen Träumen. Es scheint so, als werden keine Details ausgelassen und alle Höhen und Tiefen des Paares werden ehrlich beschrieben . Eine Stelle, welche mir besonders blieb, war, als Patti am Anfang des Buches in New York nicht mal 50 Cent in der Tasche hatte, um ein Brötchen zu kaufen.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und dokumentiert von der konservativen Kindheit der beiden bis zu Roberts Aufstieg als Fotograf und Pattis Aufstieg als Rocksängerin fast alles. Die Wörter werden getragen von dem Versprechen, das Patti und Robert auch wenn sie nicht mehr zusammen sind, immer für einander da sein werden.

Besonders zu empfehlen ist das Buch für Musikfans und Leser, welche nicht die 0815-Liebesgeschichte erwarten. Die Autobiographie wird untermalt mit geschmacksvollen schwarz-weiss Polaroids des Paares und den Schauplätzen des Geschehens. „Just Kids“ ist ein Liebesbrief an die 70er Jahre und wirkt gleichzeitig als Memoir für den verstorbenen Robert Mapplethorpe.

Die Musiktrends haben sich in den 2010er Jahre stark verändert. Von purer Popmusik zu Dancepop, EDM und neuerdings einer Mischung von allen Genres. Das dominanteste Genre bleibt bis heute Hip-Hop. Dennoch ist in den letzten Monaten ein Trend aus vergangenen Zeiten wieder auferstanden; die 80er sind zurück !