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Katharina Walbrun

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Dass es so knapp werden würde, damit hatte wohl niemand gerechnet. Am 28. Mai hat die Staatspolitische Kommission des Nationalrats über eine Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 Jahre abgestimmt und zwar mit einem sehr knappen Ergebnis. Mit 12 zu 12 Stimmen war sich die Kommission uneinig und erst der Präsident der Kommission, Andreas Glarner (SVP), verhalf der Abstimmung mit einem Stichentscheid zu einem Ergebnis. Und zwar zu einer Niederlage. Natürlich nicht was sich die Befürworter gewünscht haben, doch trotz dieser verlorenen Schlacht, kann der Krieg immernoch gewonnen werden.

Obwohl die Jugendlichen auf den Strassen Lärm gegen den Klimawandel, gegen die Flüchtlingskrise und gegen Bildungsreformen machen, haben sie bei eidgenössischen und kantonalen Wahlen und Abstimmungen nicht besonders viel zu melden. Dies will die IG Stimmrechtsalter 16 ändern und den16 und 17-jährigen eine Stimme geben. Nun entscheidet der Nationalrat darüber, doch worum es eigentlich genau geht, erfährst du hier.

Wir haben wohl alle langsam genug gehört vom Corona-Virus, von Verrückten, die die WC-Papier- und Teigwarenregale leer kaufen und von Idioten, die sich trotz Verbot vom Bundesrat immer noch in 10 köpfigen Gruppen im Park treffen. Aber trotzdem will ich dir hier eine kurze Geschichte erzählen; eine Geschichte, die so oder so ähnlich passiert ist, aber ganz sicher so passiert sein könnte.