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Fabia Budnick

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Wenn man mir die Frage so stellt, ist die Antwort für mich ziemlich klar: Etwas gar nicht erst zu versuchen, ist schlimmer. Genau diese Frage ist unbewusst eigentlich sehr präsent in unserem Leben. Man merkt es nur nicht immer oder meistens etwas zu spät. Nimm dir doch kurz ein paar Minuten und überleg mal, wie viele Dinge du im Leben nicht versucht hast, weil du Angst vor dem Scheitern hattest? ….

Und? Schon einige Dinge dabei, oder? Und war es dir überhaupt bewusst, warum du so entschieden hast, wie du entschieden hast? Dabei liegt die Entscheidung nicht mal nur bei einem selbst. Man wird extrem schnell von seinem Umfeld beeinflusst. Nicht selten kommt es vor, dass jemand voller Begeisterung von einem Ziel oder neuen Plänen erzählt und darauf jemand eine Antwort gibt wie: „Und was ist, wenn du es nichts schaffst?“.

Puff, auf einen Schlag ist die ganze Euphorie und Willenslust fort. Und ganz schnell werden darauf die Pläne weggeworfen oder verändert. Genau dann ist der Zeitpunkt, sich zu fragen: „Ist es jetzt schlimmer, es nie versucht zu haben, oder in meinem Vorhaben zu scheitern?“, und schon wird die Frage etwas schwieriger und die Antwort fällt auch mir nicht mehr so leicht.

Ich möchte hier nicht sagen, dass es grundsätzlich schlecht ist, wenn andere Leute dein Vorhaben hinterfragen. Im Gegenteil, je nachdem, um was es geht, wird man ja auch schnell mal etwas grössenwahnsinnig und vergisst mögliche Konsequenzen. Dadurch wird man wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Aber es ist trotzdem schade, wie viele tolle Ideen und Wünsche einfach so zerplatzen, weil man einfach Angst vor dem Scheitern hat oder noch schlimmer, weil andere Leute daran zweifeln. Oft hinterfragt man dann alles aber und aber tausende Male und lässt es dann schlussendlich lieber sein.

Es braucht extrem viel Mut, ein Risiko einzugehen, so viel ist klar. Und wenn man dann daran scheitert, fühlt man sich am Anfang nie gut damit. Doch irgendwann kann man dafür voller Stolz sagen, dass man es wenigstens probiert hat und nicht schon vorher aufgegeben hat.

Ein unbeschreibliches Gefühlt ist es aber dafür, wenn man ein grosses Risiko eingegangen ist und es einfach geklappt hat. Dann ist es nicht nur der Erfolg, welcher einem eine riesen Freude bereitet, sodern auch der Fakt, dass man nicht auf seine Kritiker gehört hat und ihnen somit gezeigt hat, dass es eben doch funktioniert.

Was ist nun schlimmer – Zu scheitern oder es gar nicht erst zu versuchen? Diese Frage kann natürlich jeder nur für sich selbst beantworten. Aber ich finde, dass es enorm wichtig ist, sich diese Frage öfter und vor allem bewusster zu stellen. Grade dann, wenn andere Menschen an dir zweifeln. Man sollte meiner Meinung nach Kritik ernst nehmen aber seine Einscheidungen nicht davon abhängig machen.

Und ob nun zu scheitern oder es gar nicht erst zu versuchen – „schlimm“ ist keines von Beiden, denn schlussendlich liegt es an dir, mit welcher Entscheidung du dein Leben lebst. 🙂

Als hätte ich ein unendlich grosses Loch im Kopf

Manchmal schaue ich in den Spiegel und bin mir kurz nicht sicher, wer mich da gerade anschaut.

Es macht mich kaputt, zu wissen, dass ich meine Liebsten irgendwann nicht mehr erkennen werde.

Das schlimmste für mich ist, dass ich weiss, wie sehr ich meiner Familie damit weh tue.

Solche Aussagen höre ich bei meiner Arbeit im Krankenhaus öfters und ich muss zugeben, auch ich habe davor ein wenig Angst. Aus meiner Sicht ist Demenz eine der beängstigendsten Diagnosen, die man gestellt bekommen kann. Man kann damit zwar noch viele Jahre lang glücklich und relativ normal leben aber man ist sich bewusst, wie es irgendwann enden wird. Man weiss, dass man irgendwann alles vergessen wird, sogar sich selbst. Demenz wird jedem ein Begriff sein. Ich möchte hier aber mal genau erklären, was dabei so passiert und wie die Krankheit verläuft.

Von einem Tag auf den anderen war sie endlich wieder richtig da: Die Sonne. Wohltunende, warme und angenehme Temperaturen. Da kann man natürlich alles machen, ausser zuhause zu bleiben! Ob laufen, Fahrrad fahren, picknicken oder einfach nur draußen sitzen – gefühlt war in den letzten paar Tagen die ganze Bevölkerung der Schweiz gleichzeitig draußen, um die ersten Sonnenstrahlen auf die Haut zu lassen. Doch da gibt es ein paar Punkte, über die man Bescheid wissen sollte, denn die Sonne ist für uns natürlich nicht ganz ungefährlich.

Träume bewusst steuern können. Seine eigene kleine Welt erschaffen, in der man tun und lassen kann, was man will, praktisch seinen eigenen Film drehen. Das hört sich, wie ich finde, im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft an! Doch was genau ist luzides Träumen ? Was passiert da in unseren Köpfen? Und am wichtigsten: Wie kann man das erlernen?

Antibiotika sind super hilfreich – keine Frage! Aber ein weltweites Problem unserer Gesellschaft ist der Antibiotika-Missbrauch. Wir benutzen sie leider zu viel und zu sorglos. In den vergangenen Jahrzehnten wurden sie immer häufiger eingesetzt und verloren so auch immer mehr an Wirkung. Der falsche Umgang mit Antibiotika führt dazu, dass immer mehr Bakterien gegen sie resistent werden. So können die unempfindlichen Bakterien überleben und sich weiterverbreiten.

Joggen – eine der absoluten Trendsportarten im Jahre 2020. Ein paar gute Laufschuhe, bequeme Kleidung und vielleicht noch ein paar Kopfhörer und schon kann es los gehen. Kaum eine Sportart hat dieses Jahr so einen Flashback erlebt wie das Outdoor Running. Es steigert die Kondition, ist enorm gesund für das Herz-Kreislauf- System, es eignet sich prima um mal kurz vom Alltag abzuschalten und – was zur Zeit ja leider sehr wichtig ist – man kann es gut alleine machen. Doch grade jetzt, wo der erste Schnee fällt, packen viele die Laufschuhe für den Winterschlaf in den Schrank. Das muss nicht unbedingt sein, denn das Laufen zur kalten Jahreszeit macht mit wenigen Tipps genau so Spass wie im restlichen Jahr.

Man geht morgens aus dem Haus – es ist dunkel. Man kommt abends nach Hause – es ist dunkel. Das bedeutet: Die kalte und dunkle Jahreszeit hat wieder einmal begonnen. Die einen lieben sie und andere hassen sie. Eine Aussage zur aktuellen Zeit ist mir in den letzten Wochen öfters zu Ohren gekommen: „Ich glaube, ich stecke gerade voll in den Winterdepressionen.“

Ist es wichtig, immer alles zu hinterfragen oder sollte man einfach das tun, was einem gerade der Bauch sagt? Spielen die Folgen durch mein Handeln eine Rolle oder kann es mir egal sein? Mache ich das gerade, weil ich es wirklich möchte oder weil man es von mir erwartet? Wie oft stellst du dir solche Fragen am Tag? Viel zu oft? Oder denkst du zu wenig nach? Wie lebt es sich schlussendlich besser?

Das macht man halt so!

Hinterfragst du all deine Entscheidungen und Handlungen oder machst du Dinge einfach nur so, „weil man das halt so macht“? Gesellschaftliche Normen sind natürlich wichtig, doch ist es mir mein Leben wert, dass ich nur nach dem perfekten Ideal strebe oder ist mir meine Individualität wichtiger?

Warum folgen die meisten Menschen dem Geld, anstatt deren Träumen?

Ist das Geld im Endeffekt wirklich essenziell für zufriedenes Leben? Reflektierst du am Abend deinen Tag und fragst dich, warum du heute so entschieden hast, wie du entschieden hast? Oder ist es dir egal? Bist du am Ende zufrieden mit dir selber oder gehst du mit vielen Gedanken und Selbstzweifeln ins Bett?

Das sind grundlegende Fragen, die sich auf dein komplettes Leben auswirken und die meiner Meinung nach auch enorm wichtig für ein erfülltes Leben sind. Doch stellt man sich diese Fragen wirklich ernsthaft? Gehe ich meinen aktuellen Berufsweg gerade wirklich, weil ich das möchte? Oder möchte ich meine Eltern und mein Umfeld einfach nicht enttäuschen?

Will ich das jetzt wirklich?

Ich möchte hier nicht sagen, dass man von jetzt auf gleich sein komplettes Leben in Frage stellen soll – Nein Nein. Es geht darum, dass man sich öfter fragen sollte, „Fühlt sich das jetzt wirklich richtig an?“ und „Weiss ich, warum ich das jetzt grade mache?“. Es fängt mit kleinen Dingen an: Gibt dir jemand einen neuen Auftrag, mache ihn nicht einfach nur , sondern frage nach, warum soll ich das so machen?

Bewirbst du dich gerade für einen neuen Karriereweg, frage dich einfach ernsthaft: „Mache ich das jetzt, weil ICH das möchte? Weil es genau MEIN Ding ist?“ oder „Bewerbe ich mich gerade hier, weil meine Eltern mal erwähnt haben, dass sie es toll fänden und dass sie stolz wären, wenn ich das machen würde?“ Klar ist es ein tolles Gefühl, wenn man sein Umfeld glücklich machen kann, aber das hält für dich nicht lange an. Wenn du allerdings genau das machst, was du für richtig hältst und wobei du dir ganz sicher bist „Das ist mein Weg“, dann werden nicht nur deine Eltern und dein Umfeld stolz auf dich sein, sondern auch DU selbst! Und das ist schlussendlich das wichtigste, denn nur du alleine musst mit deinen eigenen Gefühlen leben!

Mach dir nicht zu viele Gedanken, das Leben ist schon anstrengend genug. Doch nimm dir zwischendurch mal kurz Zeit, geh in dich und überlege dir, was du wirklich willst und was sich für dich richtig anfühlt.

Bis ich mich auf Netflix für eine neue Serie entschieden habe, können Stunden bis Tage vergehen. Ja, richtig verstanden – TAGE! Viele von euch kennen es, man fängt eine Serie an, schaut zwei bis drei Folgen und nimmt dann die nächste ,weil sie einem doch nicht zusagt. Ganz anders war es dieses Mal mit der Serie „Charité“. Sie hat mich von Anfang an sofort gepackt.