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Cynthia Gehrig

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Über den Lohn zu sprechen gilt in der Schweiz als Tabuthema: In einigen Firmen ist es den Mitarbeitern vertraglich sogar verboten, über ihr Einkommen zu sprechen. Ein Grund mag sicherlich sein, dass Lohndiskussionen unter Kollegen in vielen Fällen zu Beschwerden bei der Geschäftsleitung führen. So ist es für viele unverständlich, weshalb der Arbeitskollege mehr verdient als man selber, obwohl beide dieselbe Stelle haben. Vor allem der sogenannte „Gender Pay Gap“ stellt in der heutigen Zeit der feministischen Bewegung ein Problem dar. So kommt es oft vor, dass Frauen bei gleicher Stellung bis zu 16 Prozent weniger Lohn pro Stunde erhalten als ihre männlichen Mitarbeiter. Als Gründe werden angeblicher Kompetenzmangel oder aufwendige Umstrukturierungen bei einem Mutterschaftsurlaub genannt. Um gegen diese starke Lohndifferenz vorzugehen, verlangen einige Politiker eine Lohntransparenz innerhalb der Firmen.

Die Eidgenössisch-Demokratische Union, abgekürzt EDU, ist eine christliche und nationalkonservative Partei. Bei den letztjährigen Parlamentswahlen gelang ihnen nach den Wahlen 2011 und 2015 wieder der Sprung in den Nationalrat. Jedoch erreichten sie dort nur einen Sitz. In der Schweizer Politiklandschaft gilt sie also als eine Kleinpartei. Weshalb man die EDU trotzdem nicht gleich abstempeln sollte, erzählt uns EDU-Mitglied Samuel Kullmann, Berner Grossrat und Politologe. 

Was mal als eher kleine Bewegung anfing, gilt heute als eine der Grössten überhaupt – der Feminismus. Doch gleichzeitig zählt er auch als einer der Umstrittensten: Nicht jeder erfreut sich an den zahlreichen Feministen, die gemeinsam für das gleiche Recht aller Geschlechter kämpfen wollen. Diese Abneigung hängt mit Vorurteilen zusammen, die durch ein falsches Bild und Extremisten entstehen.

Ich bin grundsätzlich nicht abergläubisch. Ich fürchte mich nicht, wenn eine schwarze Katze links an mir vorbei läuft oder wenn ich ein wenig Salz verstreue. Ich erwarte an einem Freitag den 13. auch kein grosses Unglück. Trotzdem wünsche ich mir jeden 1. Januar, um Punkt Mitternacht, etwas. Denn es heisst, dass sich all seine Neujahrswünsche erfüllen, wenn man in der ersten Minute des neuen Jahres ganz fest seine Augen schliesst und sich dabei etwas wünscht. Ich wünsche mir jedes Jahr in etwa das Gleiche. Dieses Mal sollen meine Wünsche jedoch nicht nur mein 2020 zu einem tollen Jahr machen. Dieses Mal wünsche ich auch dir ein wenig Glück für das neue Jahr. Und dann wünsche ich dir noch ein wenig mehr.

Yanik Wermuth ist erst 18 Jahre alt, will aber für die Jungen Grünen in den Nationalrat. Trotz Widerstand von älteren und bürgerlichen Kreisen: Nach einem Interview mit dem Blick sprachen sich Kritiker aufgrund seines noch jungen Alters gegen seine Kandidatur aus, in der Kommentarspalte des Artikels befinden sich einige Bemerkungen, die unter die Gürtellinie gehen. Trotzdem lässt sich der junge Berner nicht davon aufhalten. Denn: Für ihn sind mehr jugendliche Stimmen im National- sowie Ständerat wichtig.

Am 10. August wird an den Winterthurer Musikfestwochen gesungen, getanzt und mitgefiebert: Denn dann gehört die Bühne wieder den Newcomern des diesjährigen Band-its. Doch nicht nur die acht Finalisten müssen sich auf diesen Tag vorbereiten, auch die zwei Moderatorinnen Phoebe Lüscher und Rahel Bachmann, welche sich bei der Vorausscheidung durchsetzen konnten, müssen in den nächsten zwei Wochen noch vieles tun. 

Ich bin wütend.

Ich bin wütend, dass ihr über meinen und den Körper von Milliarden anderen Frauen verfügen wollt. Ich bin wütend, weil ihr mir verbieten möchtet, für mich selber zu entscheiden. Ich bin wütend, da ihr wichtige Entscheidungen über meinen Körper treffen möchtet, ohne mich bei diesen miteinbeziehen zu wollen. Und ich bin wütend, dass ihr zum Teil erfolgreich seid. Dass mir das Recht auf eine Abtreibung, eine Entscheidung über meinen Körper, in gewissen Ländern weggenommen wird. Weil ihr denkt, ihr wüsstet es besser. Aber das tut ihr nicht.