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Cynthia Gehrig

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„Wie der Halbbart zu uns gekommen ist, weiss keiner zu sagen, von einem Tag auf den anderen war er einfach da.“

So beginnt die Geschichte von Eusebius, kurz Sebi, der Protagonist von Charles Lewinskys neustem Werk „Der Halbbart“. Charles Lewinsky, 1946 in Zürich geboren, gilt als einer der bekanntesten Schweizer Schrifsteller. Der Autor, bekannt durch Romane wie „Melnitz“, widmet sich in seinem neusten Roman „Der Halbbart“ der Geschichte der mittelalterlichen Eidgenossen rund um den Marchenstreit und der Plünderung des Klosters Einsiedeln, die eine der Ursachen der Schlacht am Morgarten war. Sein Roman, der für den diesjährigen Schweizer Buchpreis nominiert wurde, handelt von Sebis Weg zum Erwachsenen und seiner Bekanntschaft mit dem Halbbart, ein Fremder, der plötzlich in Sebis Dorf kommt. Den Namen „Halbbart“ bekam er, weil eine seiner Gesichtshälften komplett entstellt ist und ihm deswegen nur ein halber Bart wächst. Wer er genau ist und woher er kommt, weiss keiner- doch schnell wird er im Dorf für seine Heilmittel und sein grosses Wissen bekannt.

Die Eidgenössisch-Demokratische Union, abgekürzt EDU, ist eine christliche und nationalkonservative Partei. Bei den letztjährigen Parlamentswahlen gelang ihnen nach den Wahlen 2011 und 2015 wieder der Sprung in den Nationalrat. Jedoch erreichten sie dort nur einen Sitz. In der Schweizer Politiklandschaft gilt sie also als eine Kleinpartei. Weshalb man die EDU trotzdem nicht gleich abstempeln sollte, erzählt uns EDU-Mitglied Samuel Kullmann, Berner Grossrat und Politologe. 

Oftmals entscheiden wir nicht aufgrund unserer eigenen Wünschen und Bedürfnissen, sondern aufgrund der Meinung unserer Mitmenschen. Wir laufen durchs Leben und machen uns mit unseren Gedanken verrückt: Wenn ich das nun tue, was werden die Anderen von mir halten? Wenn ich es nicht mache, wie werde ich dastehen? Wird es ihnen gefallen? Werde ich ihnen gefallen?

Kein Spiel war in diesem Jahr so beliebt wie der neue Animal Crossing-Hit „Animal Crossing: New Horizons“ für die Nintendo Switch. Einerseits liegt der Erfolg bestimmt am Veröffentlichungszeitpunkt, denn das Spiel erschien im März, also mitten im Lockdown, während dem ein Grossteil der Menschen sowieso zu Hause blieb. Andererseits ist die „Animal Crossing“-Reihe für viele ein Teil der Kindheit, denn schon vorherige Teile wie „Animal Crossing: New Leaf“ aus dem Jahr 2013 erfreuten sich grosser Beliebtheit.

Mutproben begleiten uns schon seit klein auf. Wer erinnert sich schon nicht an die Aufgaben, die wir im Kindergarten so schrecklich fanden: Wer wagt es, fünf Minuten alleine im dunklen Keller auszuharren? Wer hat den Mut, den älteren Kindern „Idioten“ hinterher zu brüllen? Wer traut sich, im Dorfladen heimlich einen Kaugummi einzustecken? Je älter man wurde, desto mehr verloren diese Mutproben ihren Reiz. Plötzlich kosteten andere Dinge Überwindung: Sich zu entschuldigen. Den Eltern seine schlechte Note in Mathe zu zeigen. Seinem Schwarm seine Liebe zu gestehen. Dem Schultyrann gehörig seine Meinung zu sagen.

Als kleines Kind war mein grösster Traum, endlich erwachsen zu werden: Schon früh begann ich mit meinen Freunden unsere Eltern nachzuahmen und eifrig ältere Leute auf der Strasse zu beobachten, nur um so bald wie möglich auch wie sie zu sein. Jetzt, einige Zeit später, stellt sich mir die Frage nach der Bedeutung des Erwachsensein. Und wie es sich zeigt. Oder was es mir nützt.

Als ich zum ersten Mal „The Perks Of Being A Wallflower“ gelesen habe, war ich etwa zwölf Jahre alt und hatte keine Ahnung von nichts. Dementsprechend war ich recht verwirrt, als mein junges Ich den Satz „Und in diesem Moment waren wir unendlich“ gelesen hat. Was bedeutet es, sich unendlich zu fühlen? Ist das überhaupt möglich? Ich weiss noch ganz genau, dass ich mir darüber schrecklich viele Gedanken gemacht habe und letztendlich enttäuscht war, weil ich mir darunter überhaupt nichts vorstellen konnte. Heute, circa vier Jahre später, muss ich dieses Buch in der Schule lesen. Und ich verstehe den Satz. Irgendwie.