Vom 26. – 29. März 2020 findet das grösste nationale Filmfestival für Nachwuchsfimschaffende statt. Angesichts der aktuell angespannten Lage werden die Jugendfilmtage dieses Jahr erstmals rein digital durchgeführt.

Vor 44 Jahren gegründet, ziehen die Schweizer Jugendfilmtage mittlerweile jährlich über 2’000 Mitwirkende an. Im Zentrum steht dabei der alljährlich stattfindende Kurzfilmwettbewerb, in dem sich junge Filmemacher in fünf Kategorien messen. Dieses Jahr befasst sich die fünfköpfige Jury hierfür mit 46 eingereichten Kurzfilmen aus allen Landesteilen. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 15’500.- Fr.

Die Themen des diesjährigen Wettbewerbs
Mittels Kamera und Filmausrüstung in die Zukunft blicken, sich vorstellen, was die nächsten Jahre bringen – die jungen Filmemacher*innen wagen sich an dieses grosse Thema. Dabei darf jedoch auch der Blick auf die eigene Geschichte und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, mit erlebten Orten und Momenten nicht fehlen, so prägen diese doch die Gegenwart und Zukunft mit. Gleichzeitig setzen sich zahlreiche Wettbewerbsbeiträge mit der heutigen Konsumkultur und deren Konsequenzen auf unsere Zukunft auseinander. Der Wettbewerbsblock B wendet sich hingegen dem Thema «MONEY MONEY MONEY» zu und untersucht die Bedeutung von Geld in unserer Gesellschaft und dessen Auswirkung auf persönliche Beziehungen.

Ausnahmsweise nur digital

Es ist schon fast Tradition, dass die besten Einreichungen jeweils an einer gross angelegten Schlussfeier in Zürich prämiert und anschliessend gefeiert werden. Nicht so dieses Jahr: Aufgrund der anhaltend angespannten Situation rund um das Corona-Virus entschieden die Veranstalter, das Festival komplett auf diverse Online-Plattformen zu verlegen.
Nebst dem Filmwettbewerb erwarten Interessierte auch live Filmdiskussionen und Artisttalks, bei denen Festivalleiter*innen und Programmverantwortliche im Anschluss an die Wettbewerbsblöcke das Gesehene und Zuschauerfragen diskutieren. Abgerundet wird das Programm zudem mit einem öffentlichen Film-Quiz, Workshops und unter Anderem auch einem Sofa-Konzert.

Das genaue Programm so wie auch die jeweiligen Streaminglinks werden auf der Homepage der Schweizer Jugendfilmtage publiziert. Für die Online-Eröffnung vom Donnerstag, 26. März um 19 Uhr versprechen die Veranstalter ein vielversprechendes Programm, so feiern die Dokumentarfilme aus dem vorausgegangenen Workshop am besagten Abend Premiere und auch der Kurzfilm «Bankett» von Samantha Zaugg wird am Donnerstag erstmals dem Publikum präsentiert. Tize.ch ist Partner des Festivals und wird dich auf dem Laufenden halten. Alles weitere zum Festival findest du unter www.jugendfilmtage.ch

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